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Metzler Stiftung
Vorstand:
Sylvia von Metzler

Albert-und-Barbara-von-Metzler-Stiftung
Große Gallusstraße 18
60311 Frankfurt/Main

Konto 2753-0005
beim Bankhaus Metzler
BLZ 502 307 00

E-Mail: stiftung@metzler.com

Metzler-Stiftung

Anstiften zum Stiften: 1+1=3

"Anstiften zum Stiften" lautet das Motto des gesellschaftlichen Engagements im Bankhaus Metzler. Nach der Formel 1+1=3 werden deshalb Spenden verdoppelt, wenn das geförderte Projekt aus eigener Kraft neue Mittel in gleicher Höhe sammeln kann.

Für das 333. Jubiläum des Bankhauses im Jahr 2007 riefen die Partner von Metzler eine ganz besondere Initiative ins Leben: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren aufgefordert, der Metzler-Stiftung gemeinnützige Projekte zur Förderung vorzustellen. Wurde der Mitarbeitervorschlag von Vorstand und Kuratorium der Stiftung akzeptiert, trat die Förderung mit einem Matching-Fund-Plus-Modell "1+1=3" in Kraft. Projekte für Kinder und Jugendliche standen dabei im Fokus, aber auch andere Projekte können gefördert werden.

Das Matching-Fund-Plus-Modell "1+1=3"
Die Formel "1+1=3" funktioniert folgendermaßen:

"1": Die erste Tranche der Spende der Metzler-Stiftung wird sofort zugesagt.

"+1": "Fresh Money", das heißt weitere Spenden, mindestens in derselben Höhe, müssen daraufhin durch die begünstigte Organisation eingesammelt werden. "Fresh Money" schließt bei unserem Modell ausdrücklich turnusmäßige Zahlungen der Träger der Organisation aus, denn es sollen neue Spenderkreise erreicht werden.

"=3": Die Metzler-Stiftung belohnt das erfolgreiche Spendensammeln mit einer erneuten Spende in Höhe der ersten Tranche.

Mit dieser Aktion wollte das Bankhaus das gesellschaftliche Engagement seiner Mitarbeiter fördern und sie zusätzlich ermutigen, ihre Initiativen auch Dritten vorzustellen und weitere Unterstützung einzuwerben. Dabei war es Ziel, die Eigeninitiative der Mitarbeiter zu stärken und andere zum Stiften anzustiften.

Das Konzept erleichtert das Spendensammeln
Die Erfahrung zeigte, dass fast 25 Prozent mehr "Fresh Money" eingesammelt wurde, als nötig war. Das Konzept ist ein richtiger "Turbo" und erleichtert das Spendensammeln ungemein:


  • Erstens hat der Fundraiser bereits einen ersten Spender gefunden und steht somit nicht mit völlig leeren Händen vor einem potenziellen Spender.


  • Zweitens kann der Fundraiser beweisen, dass sein Projekt bereits einmal geprüft und für gutbefunden wurde. "1+1=3" ist damit eine Art Gütesiegel.


  • Drittens erfährt der potenzielle Spender, dass seine Spende sogar eine insgesamt dreifache Wirkkraft hat. Ihm fällt es umso leichter, "Ja" zu sagen.



Große Projektvielfalt
Das Spektrum der unterstützten Projekte ist groß. Einige Beispiele:


  • Albatros e.V., eine Wiesbadener Selbsthilfegruppe zur gemeinsamen Freizeitgestaltung von Familien mit zum Teil schwerstbehinderten, aber auch nichtbehinderten Kindern, finanzierte eine Pfingstfreizeit.


  • Das öAi-Cafe in Dreieich bei Frankfurt, eine ökumenische Arbeitsloseninitiative, konnte eine Halbtageskraft einstellen.


  • Eine Frankturter Grundschule richtete eine Schulbibliothek ein.


  • Eine katholische klösterliche Gemeinschaft im Rheingau wurde bei ihrer Arbeit mit schwerstbehinderten Kindern unterstützt.


  • Die Jugend-, Drogenberatung und Suchthilfe im Hessischen Vogelsberg konnte den unerwarteten Wegfall von kommunalen Mitteln kompensieren.


  • Das internationale Mütterprojekt eines Montessori-Kindergartens im Münchener Stadtteil Hasenbergl wird ausgebaut.