Erfahrungsbericht
Zukünftige Investmentfondskaufleute im Gespräch
Markus Kuhl und Natalie Hett haben beide die Fachhochschulreife im Bereich Wirtschaft und Verwaltung und absolvieren seit August 2007 die Ausbildung zum Investmentfondskaufmann bzw. zur Investmentfondskauffrau. Im Gespräch erläutern die beiden 20-jährigen, warum sie diesen Weg gewählt haben und welche Erfahrungen sie bisher in ihrer Ausbildung im Bankhaus Metzler gemacht haben.Warum haben Sie sich für eine Ausbildung entschieden?
Natalie Hett: Ich hatte nach meinem Schulabschluss die Wahl zwischen Studium und Ausbildung und habe mich ganz klar für die Ausbildung entschieden. Ich wollte arbeiten, auf eigenen Beinen stehen und noch „jung“ ins Berufsleben einsteigen. Außerdem gibt es heutzutage genügend Möglichkeiten, auch nach einer Ausbildung noch zu studieren. Zudem haben mich die Erfahrungen von Freunden abgeschreckt, die nach dem Studium wegen zu wenig Berufserfahrung keinen Job bekommen haben.
Und warum die Ausbildung zum Investmentfondskaufmann?
Markus Kuhl: Während meiner Schulzeit hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum bei einer Bank zu machen, mit dem Schwerpunkt im Investmentbereich. Dort hatte ich jeden Tag mit Wertpapieren und auch mit Fonds zu tun, was mich sehr begeistert hat. Der Beruf des Investmentfondskaufmanns ist neu und beschäftigt sich mit dem Management und der Administration von Fonds. Diese Ausbildung entsprach genau meinen Interessen und ich habe durch die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten die Chance, in der gesamten Investmentbranche tätig zu werden.
Wie läuft im Hause Metzler das Bewerbungsverfahren ab? Haben Sie Tipps für's Bewerbungsgespräch?
Natalie Hett und Markus Kuhl: Schon kurz nach dem Versand unserer Bewerbungsunterlagen an Metzler bekamen wir die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ein so angenehmes und interessantes Vorstellungsgespräch hatten wir beide während unserer Bewerbungsphase sehr selten. Die anfängliche Anspannung, die vor jedem Vorstellungsgespräch herrscht, verflog schon nach wenigen Minuten. Hilfreich ist es, sich nicht zu verstellen sowie aufgeschlossen und ehrlich zu sein.
Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei Metzler entschieden?
Natalie Hett: Als ich im Internet auf die Stellenanzeige aufmerksam wurde, habe ich sofort meine Bewerbung fertig gemacht und abgeschickt. Fast jeder hier im Raum Frankfurt kennt den Namen Metzler. Ich komme aus der Gegend und Metzler ist für mich, wie für viele andere auch, ein Synonym für „Familienunternehmen“ und „Unabhängigkeit“. Die Chance, in einem solch traditions- und erfolgreichen Haus eine Ausbildung machen zu können, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Nach dem tollen Bewerbungsgespräch und der Zusage stand für mich sofort fest, dass ich hier meine Ausbildung machen möchte.
Welche Bereiche haben Sie bisher kennen gelernt und was haben Sie dort gemacht?
Markus Kuhl und Natalie Hett: Nach nunmehr einem Jahr bei Metzler wurden wir bereits in mehreren Abteilungen eingesetzt, wie der Metzler-Fonds-Geschäftsabwicklung, dem Vertragswesen, der GmbH-Verwaltung sowie der Abteilung Client Service/Master-KAG. In allen Bereichen haben wir einen aufschlussreichen Einblick in die jeweiligen Aufgaben und Anforderungen bekommen. Außerdem konnten wir fast immer selbstständig arbeiten und haben viele Informationen durch Schulungen und Lehrgespräche erhalten. Auch haben wir in dem einen Jahr schon mehrere Schulphasen absolviert, die sehr informativ waren.
Wie sehen Sie die Verbindung zwischen Ausbildung in der Berufsschule und dem Lernen im Betrieb?
Markus Kuhl: In der Berufsschule wird passend zu den praktischen Inhalten bei Metzler die Theorie vermittelt. Der Unterricht findet in der Bethmannschule in Frankfurt am Main statt; die Phasen sind in der Regel zwischen sechs und acht Wochen lang. Der Phasenunterricht ist äußerst vorteilhaft, da man nicht in jeder Woche aus der Praxis gerissen wird. Aber auch im Betrieb gibt es Möglichkeiten, das theoretische Wissen in Schulungen zu erweitern. Beispielsweise veranstaltet Metzler für seine Auszubildenden einmal jährlich einen Workshop rund um Lernen, Kommunikation und Teamkompetenz.
Welchen Eindrücke und Erfahrungen über Metzler konnten Sie in der bisherigen Ausbildungszeit gewinnen?
Natalie Hett: Ich fühle mich sehr wohl bei Metzler. Mich begeistert die familiäre und freundliche Atmosphäre genauso wie der Ehrgeiz und der Einsatz, mit dem die Ausbildung hier im Haus stattfindet. Zudem fasziniert mich das Zusammenspiel der einzelnen Bereiche sowie die Teamarbeit in den Gruppen. Man merkt meiner Meinung nach auch sehr deutlich, dass Metzler ein Familienbetrieb ist, der Wert auf soziales Engagement und die Wertschätzung des Einzelnen legt. Das alles gefällt mir sehr.
Markus Kuhl: Meine Eindrücke sind ähnlich. Schon am ersten Tag wurde ich von jedem herzlich begrüßt. Dies zog sich durch alle Abteilungen, und ich habe mich immer wohl gefühlt. Die Mitarbeiter tun alles, um uns Einblicke in die verschiedenen Abteilungen zu gewähren und um uns alles Wissenswertes zu vermitteln. Dabei lernen sie teilweise genauso wie wir, da Natalie und ich die ersten Azubis bei Metzler in dieser Ausbildungsrichtung sind. Metzler ist ein traditionelles Unternehmen, das sich in seiner langen Geschichte immer wieder als anpassungsfähig erwies. Deshalb bin ich gespannt, welche Erfahrungen und Eindrücke ich in der nächsten Zeit sammeln werde.





