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Metzler-Praktikanten berichten
Machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie unterschiedlich ein Praktikum im Bankhaus Metzler ausgerichtet sein kann. Praktikanten aus verschiedenen Bereichen berichten hier von ihren Erfahrungen.| Lisa Schirkhorschidi-Fröhlich studierte Germanistik, Kulturanthropologie und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie absolvierte ein sechsmonatiges Praktikum im Bereich Unternehmenskommunikation. | |||
Sechs Monate lang war mein berufliches Zuhause die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Welt der Finanzen. Als Praktikantin in der Unternehmenskommunikation beim Bankhaus Metzler konnte ich erste Eindrücke und Erfahrungen in einer mir bis dahin nahezu unbekannten Welt sammeln. Ich kam am Ende meines Studiums natürlich nicht auf die Idee mich als Germanistin bei einer Bank zu bewerben. Dass es dort einen Platz für mich geben könnte, konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen. Fest stand, dass ich projektbezogene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen wollte. Zum Einstieg in dieses Berufsfeld dachte ich an ein Praktikum bei einer Stiftung, da sich dort Projekt- und PR-Arbeit gut kombinieren lassen. Auf der Suche nach einer passenden Stiftung stieß ich auf die Metzler-Stiftung, deren Projekte mir besonders gut gefielen. So begann mein Weg in die Welt der Finanzen. Während des Praktikums in der Unternehmenskommunikation standen neben administrativen Aufgaben vor allem die klassischen PR-Aufgaben wie Pressemitteilungen, Texte und Reden schreiben, Pressegespräche koordinieren und Presse-Clippings erstellen im Vordergrund. Wenn ich Fragen hatte oder sich Probleme ergaben, standen meine Kollegen mir immer mit Rat und Tat beiseite, so dass ich mich schnell in dieser Welt zurechtfand. Das Eintauchen in diesen komplexen und teilweise sehr abstrakten Bereich war für mich nicht nur sehr lehrreich, sondern auch sehr spannend. Im Laufe des Praktikums habe ich das PR-Handwerk und die Finanzwirtschaft kennengelernt und menschlich tolle Erfahrungen gemacht. Ich kann jedem empfehlen, offen für das Neue zu sein und einen Blick über den Tellerrand zu werfen, denn auch für Geisteswissenschaftler bietet die Welt der Finanzen ein berufliches Zuhause. | ![]() | ||
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"'Wo machst Du Dein Praktikum in den nächsten Semesterferien?', haben mich meine Freunde aus der Heimatuniversität in Sankt-Petersburg gefragt. Ich antwortete: 'In einer der ältesten und erfolgreichsten Privatbanken Deutschlands, im Bankhaus Metzler.' Den Großteil meines Praktikums habe ich im Osteuropa-Team des Portfoliomanagement verbracht. Ich bekam interessante Aufgaben und Projekte – unter anderem eine Analyse des russischen Immobilienmarktes unter Berücksichtigung der Wirtschaftslage der größten Immobilienentwickler sowie der Angebots- und Nachfragesituation im Residential- und im Gewerbesegment, eine Untersuchung des Gaskonfliktes zwischen der Ukraine und Russland unter Beachtung der geschichtlichen und politischen Aspekte sowie eine Studie zur X5 Retail Group und der Effizienz der Fusion 2006. Das letztgenannte Projekt war zudem eng mit dem Thema meiner Bachelor-Arbeit an der Heimatuniversität verbunden. Hierbei habe ich die Wirtschaftslage zweier bekannter russischer Retail-Unternehmen vor und nach ihrer Fusion analysiert und schließlich das neu fusionierte Unternehmen noch mit Wettbewerbern aus Europa verglichen. Das Team war bei allen meinen Fragen immer sehr hilfsbereit. Zu Beginn meiner Zeit in der Metzler Investment GmbH hatte ich in einer Vielzahl von Einzelgesprächen Gelegenheit, Details über die Arbeit der jeweiligen Teams und Abteilungen zu erfahren. Zusätzlich zu meiner Tätigkeit im Osteuropa-Team konnte ich auch die anderen Portfoliomanager häufig zu Meetings mit Analysten und Geschäftsführern begleiten. Außerdem hatte ich noch die Möglichkeit, für einige Tage die Geschäftsbereiche Equities und Corporate Finance kennenzulernen. Auch hier fühlte ich mich als Mitglied eines freundlichen und engagierten Teams. Da meine Bachelor-Arbeit Fusionen und Übernahmen zum Thema hatte, waren auch diese kurzen „Abstecher“ für mich sehr lehrreich. Die Kollegen haben mir das übliche Vorgehen und den Ablauf der Beratung bei Fusionen und Übernahmen dargestellt; ich habe mit verschiedenen Arbeiten unterstützend daran mitgewirkt. Im Bereich Metzler Equity Research konnte ich mir zusätzliches Wissen über die Finanzanalyse von Unternehmen aneignen. Da ich im vergangenen Semester in Vorlesungen die theoretische Seite der Finanzanalyse studiert habe, war dies für mich besonders lehrreich und wertvoll. Hier konnte ich erneut Theorie und Praxis miteinander verknüpfen und im Tagesgeschäft lernen, wie man Company Reports und Sector Reports entwirft und verfasst. Auch habe ich miterlebt, wie Analysten und Sales-Mitarbeiter Unternehmenszahlen und marktrelevante Nachrichten diskutieren; beispielsweise berichten die Analysten im täglichen Morning Meeting über unternehmenswichtige Neuigkeiten und geben Kauf- und Verkaufsempfehlungen zu einzelnen Aktien. Die Atmosphäre des Bankhauses Metzler ist sehr freundlich und offen. Die Art der Kommunikation und der Zusammenarbeit haben mir gefallen und mich positiv beeinflusst.Meiner Meinung nach verkörpert das Bankhaus Metzler die Verbindung von Tradition und Moderne. 'Wo machst Du Dein Praktikum in den nächsten Semesterferien?', haben meine Freunde mich nach der Rückkehr wieder gefragt. Ich antwortete: 'Im Bankhaus Metzler. Aber dieses Mal im Bereich Equities.'" | ![]() | ||
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"Als ich vor meiner Bewerbung beim Bankhaus Metzler die Praktikumsberichte auf der Website las, habe ich nach persönlichen Erfahrungen anderer Praktikanten gesucht, um abschätzen zu können, wie ein Praktikum beim Bankhaus Metzler sein könnte. Nun hoffe ich vom versetzten Standpunkt aus, genau dieses Bild aus meiner Perspektive vermitteln zu können. Ich habe mein Praktikum im Asset Management auf der strategischen Seite des Aktienteams absolviert und mich vorwiegend mit einem Projekt beschäftigt, dass wir im Vorfeld gemeinsam ausgesucht hatten. Das Team arbeitet zur Allokationsentscheidung mit einem quantitativen Ansatz, dessen wichtigster Bestandteil das Scoring anhand kurz-, mittel- und langfristiger Kriterien ist. Konkret habe ich am Makrobereich des Scoring-Modells gearbeitet und mittels empirischer Analyse ein Tool zur Unterstützung der Makro-Scoring programmiert. Üblicherweise begann der Arbeitstag mit einem Morning-Meeting zur Beurteilung der aktuellen Lage aus volkswirt- schaftlicher Perspektive und aus jeweiligen Perspektive der Teamverantwortlichen. Im Anschluss folgte die Projektarbeit und selbstverständlich auch die Einbindung in das Tages- geschäft. Regelmäßig konnte ich an Investment-Meetings mit ausführlicher Lagebeurteilung oder Präsentationen teil- nehmen, wenn Vertreter anderer Banken ihre Sicht der Dinge darstellten. Über das normale Tagesprogramm hinaus kann im Grunde alles passieren. In Erinnerung ist mir besonders ein Tag geblieben Nach einem Treffen mit dem Vorstand eines Dax-Unternehmens zum Lunch-Meeting in einem Frankfurter Wolkenkratzer. Am selben Abend ging es zum Fußballturnier eines Brokers in der Commerzbank-Arena. Doch nicht nur dort habe ich im „Team Metzler“ gespielt, sondern auch im Haus selbst habe ich mich stets als ein Mitglied im Team gefühlt. Meines Erachtens ist es der zwanglose Umgang, die allgegenwärtige Aufgeschlossenheit vom Fondsmanager über Geschäftsführer bis zum Partner, welche den besonderen Charme dieses Praktikums noch zusätzlich unterstreichen." | ![]() | ||
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Already from the start of the program, I greatly appreciated the large amount of responsibility I was given by the team. I was assigned several bigger projects that I was expected to complete by the end of the internship as well as received a couple of smaller ones on a daily basis that had to be done that day. Being able to manage my time effectively as well as having an open mind to absorb all the new information was very important from the start. Even though I took several finance classes at the university, my fixed income knowledge was at first limited to a few concepts my professors pointed out. Therefore, the willingness of all of the team members to sit down with me and to explain some FI principles was very helpful. Already during my first day, the managing director of the department as well as several other team members took their time to share their experience with me despite their busy schedules. This was very motivating for me because I saw that they were really interested in me becoming a member of their team and adding as much value as possible in the time I spent with them. Apart from the daily morning meetings where the members of fixed income, equities, applied research, and trading met to discuss the macroeconomic and political events from the previous day, thanks to the smaller size of the bank, I had many other opportunities to interact with employees from various departments and in many different positions. While preparing materials requested by a client for example, I frequently worked with the marketing department as well as the managers responsible for the geographical area of the client's origin. This international aspect of Metzler was also of great interest to me, and I found it fascinating how a bank of Metzler's size can attract clients from every part of the world so effectively. [...] Looking back, doing an internship at Bankhaus Metzler is one of the best decisions I could have made. Not only did it provide me with the opportunity to find a field in finance I want to specialize in the future, it enriched me in terms of all the new knowledge and skills I gained there." | ![]() | ||









