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Presseworkshop "Zukunftsperspektiven europäischer Aktien"

Metzler: Mit aktivem Management und konsequentem Stock-Picking das weiter vielversprechende Potenzial europäischer Aktien voll ausschöpfen

„Für das Jahr 2010 erwarten wir einen nachhaltigen Aufschwung der Weltwirtschaft“, so Frank-Peter Martin, verantwortlich für die Anlagestrategien im Metzler Asset Management, bei einem Pressegespräch in Frankfurt am Main. Wichtige
Frühindikatoren wie die Renditestrukturkurve für die G7-Staaten, aber auch die sehr positive Berichtssaison in den USA und Europa sowie dynamisch steigende Konsumausgaben in den Industriestaaten und großes Konsumpotenzial in China und den anderen Schwellenländern stimmen zuversichtlich. Dafür spricht auch, dass der Internationale Währungsfonds seine Prognosen für das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer in den Jahren 2010 und 2011 erneut angehoben hat. „In diesem Umfeld beurteilen wir die Aussichten für die europäischen Aktienmärkte als insgesamt positiv – zumal die Aktienrisikoprämien so attraktiv sind wie seit über 20 Jahren nicht mehr“, so Martin weiter. Die Krise in der Peripherie der Eurozone wird zwar das Wirtschaftswachstum in den betroffenen Ländern über viele Jahre hinweg belasten und dort zu einer moderaten Deflation führen, die Europäische Zentralbank wird jedoch als eine Folge dessen gegensteuern und die Liquiditätsschleusen lange weit geöffnet lassen, sodass die fundamental gesunden Kernländer in der Eurozone eine stärkere Konjunkturerholung und höhere Inflationsraten verzeichnen werden. Risiken sieht er in dem weiterhin erwarteten Anstieg der Staatsverschuldungen. Aber auch hieraus könnten sich Chancen ergeben: Inflationsraten von bis zu 5 % wirken sich in der Regel durchaus positiv auf den Aktienmarkt aus, denn bei niedrigen Realrenditen sind Aktien als Substanzvermögen klar im Vorteil gegenüber Nominalvermögen wie Anleihen, Festgeld etc.

Um alle Chancen zu nutzen, die Europa in diesem Marktumfeld bietet, hat Metzler ein bisher einzigartiges, komprimiertes europäisches Aktienportfolio aufgelegt: den Metzler European Focus Fund. Das Portfolio enthält die Top-Picks aus den Metzler-Aktienteams Growth, Small Cap/Value, Core und Emerging Europe. Das konsequent aktive Management und Stock-Picking haben bisher zu überzeugenden Ergebnissen geführt: Im Krisenjahr verlor der Fonds zwar 38,76 % an Wert, erwies sich damit jedoch als wesentlich robuster als die europäischen Aktienmärkte. So sank der marktbreite MSCI Europa Net um 43,65 %. Im Jahr 2009 spielte der Fonds sein Alphapotenzial voll aus und erzielte mit 56,86 % einen wesentlich höheren Wertzuwachs als der Index MSCI Europa Net mit 31,60 %. Auch im bisherigen Jahresverlauf schnitt der Metzler-Fonds mit einem Wertzuwachs von 1,45 % per 26. Februar 2010 weit besser als der europäische Gesamtmarkt mit einem Minus von 3,05 %*

Die vier Portfoliomanagementteams steuern ihren jeweiligen Subfonds autonom und entscheiden frei von den Vorgaben eines Vergleichsindex oder einer übergeordneten Fondsstruktur ausschließlich nach absoluten Ertragsperspektiven über die Zusammensetzung des Portfolios. Mithilfe dieses Multi-Manager-Multi-Style-Ansatzes wird das Fondsvermögen konzentriert investiert – über Stile, Anlageuniversen, Investmentprozesse und Einzelmanager hinweg. Gleichzeitig übernehmen die beiden Metzler-Senior-Portfoliomanager Lorenzo Carcano und Heiko Veit das Fondscontrolling und überwachen kontinuierlich die Risikostruktur des Gesamtportfolios. Dabei überprüfen sie unter anderem, inwieweit etwaige Klumpenrisiken zu eliminieren sind. Lorenzo Carcano verantwortet zudem das Segment Small Cap/Value im Metzler Asset Management – und Heiko Veit leitet das Aktienteam „Growth“.

Derzeit bieten vor allem die Emerging Markets Osteuropas weiter deutliches Potenzial. „Die Verschuldung osteuropäischer Länder ist im Vergleich zu den Industriestaaten moderat, keines der osteuropäischen EU-Mitgliedsländer hat ähnliche Probleme wie Griechenland“, so Markus Brück, verantwortlicher Senior-Portfoliomanager für das Segment „Emerging Europe“ im Metzler Asset Management. „Die Unternehmensgewinne in Osteuropa liegen derzeit teilweise noch deutlich unter den Höchstständen – und die Aktienmarktbewertungen, gemessen an den Kurs-Gewinn-Verhältnissen der Dividendentitel, generell signifikant unter ihrem langjährigen Durchschnitt.“ Da nicht zuletzt osteuropäische Länder durch attraktive Produktionsbedingungen im Hinblick auf Steuern, Löhne und Bildungsniveau oder durch ihre hohen Rohstoffvorkommen überproportional von einer durchgreifenden Wirtschaftserholung profitieren werden, ist das Konvergenzthema in Osteuropa weiterhin aktuell und bietet Potenzial für Kurssteigerungen, so die Einschätzung von Brück. Das Fondsmanagement setzt derzeit insbesondere auf Randaktienmärkte wie Kasachstan, Rumänien und das Baltikum.

Bei der Auswahl von Einzeltiteln gewinnt auch das Kriterium Dividendenrenditewieder an Bedeutung – zumal Dividendenrenditen einen erheblichen Anteil an der Gesamtrendite von Aktien ausmachen und weit beständiger sind als Gewinne über Kurssteigerungen.Aufgrund vielfach ausgesetzter Ausschüttungen an die Aktionäre in der Finanzkrise waren die Durchschnittsdividenden in Europa zuletzt zwar deutlich gesunken, aber schon 2008 lagen sie in Europa erstmals seit knapp 25 Jahren wieder im Durchschnitt höher als die Rendite deutscher Staatsanleihen. „Und wir gehen davon aus, dass viele Unternehmen im Zuge der Wirtschaftserholung ihre Ausschüttungen an ihre Aktionäre in den nächsten Jahren noch erhöhen können“, erläutert Stefan Meyer, als Senior-Portfoliomanager unter anderem verantwortlich für den Fonds Metzler Europa Value. „Daher liegt unser Fokus bei der Auswahl von Einzeltiteln auf substanzstarken, günstig bewerteten Unternehmen mit hinreichender Rentabilität und Dividendenkontinuität.“ Entsprechend diesem Vorgehen ist sich Meyer sicher, dass das Stock-Picking zukünftig eine noch größere Rolle beim Anlageerfolg spielen wird als bisher.



Ansprechpartner für Presseanfragen
Jörg-Matthias Butzlaff
Tel. (0 69) 21 04 - 49 75
E-Mail: MButzlaff@metzler.com

* Stand: 26. Februar 2010. Berechnungen Metzler. Errechnet nach BVI-Methode, ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags,
individueller Verwahrungsgebühren und Transaktionskosten. Vergangenheitswerte sind keine Garantie, Zusicherung
oder ein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.