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Informationen für professionelle Kunden - 28.9.2020

Erfolgreiches Doppel in Stressphasen: Dividende und ESG

Oliver Schmidt, Stellvertretende Leitung Portfoliomanagement Equities

2020 war für Investoren bisher nicht einfach: Zu den Niedrigzinsen kam der Einbruch der globalen Aktienmärkte durch die Coronapandemie. Eine chancenreiche Anlagealternative in einem solchen Umfeld sind Dividendenaktien – am besten von nachhaltig geführten Unternehmen. Dieser Meinung ist Oliver Schmidt, Deputy-Head Equities bei Metzler Asset Management. 

 

Dividendenaktien können aus zwei Ertragsquellen schöpfen: den regelmäßigen Ausschüttungen und möglichen Kursgewinnen. So schnitten Dividendenaktien in den vergangenen Jahren in schwachen Konjunkturphasen deutlich besser ab als der gesamte Aktienmarkt, da sich Dividenden in der Regel deutlich stetiger als Unternehmensgewinne entwickeln. Im diesjährigen Kurseinbruch durch Corona war das jedoch anders: Der europäische Dividendenindex MSCI Europe High Dividend Yield verlor insbesondere in den starken Verlustmonaten März und April stärker als der Gesamtmarkt. Hinzu kamen deutliche Dividendenanpassungen nach unten. Es zeigte sich jedoch, dass diskretionäre Dividendenstrategien besser abschnitten als ihre passive Konkurrenz. Eine aktive und diskretionäre Titelsteuerung war erfolgsentscheidend und generierte in dieser Phase einen Mehrwert. 

Der Rückblick auf die vergangenen Monate lässt aber vermuten, dass sich die Berücksichtigung von ESG1-Faktoren bei Investitionsentscheidungen insbesondere in Krisenzeiten auszahlt. So konnten im ersten Quartal 2020 nachhaltige europäische Aktienfonds im Schnitt ihren Vergleichsindex schlagen, während Aktienfonds ohne Fokus auf ESG-Faktoren deutlich schlechter abschnitten als ihre Benchmarks. 

Metzler European Dividend Sustainability: Auch im Coronajahr robust

Auch die aktive Strategie des Publikumsfonds Metzler European Dividend Sustainability erwies sich im Coronajahr bisher als besonders robust: In der Stressphase vom 21. Februar bis 23. März 2020 schnitt der Fonds deutlich besser ab als der breite Index MSCI Europe und der Index MSCI Europe High Dividend Yield. Auch im 2. Quartal des Jahres erzielte der Fonds mit einem Plus von 14,70 %2  ein um 4 %-Punkte besseres Ergebnis als der europäische Dividendenindex.

Der 2015 aufgelegte Metzler European Dividend Sustainability war der erste Dividendenfonds mit integrierten Nachhaltigkeitskriterien auf dem deutschen Markt. Bei der Strategie werden ergänzend zu Finanzkennzahlen ESG-Aspekte systematisch in den Investmentprozess integriert. So werden Zielunternehmen herausgefiltert, die auch in Krisenzeiten potenziell zukunftsfähige Geschäftsmodelle haben. Gleichzeitig können Risiken im Portfolio kontrolliert und reduziert werden.

Bei der Titelauswahl setzt Oliver Schmidt auf Unternehmen mit hohem Dividendenwachstum und vernünftiger Ausschüttungsquote. Besonders hohe Dividendenrenditen hingegen sind für ihn ein Zeichen von erhöhten Risiken. Sein Fokus liegt auf Unternehmen mit überdurchschnittlicher Bilanzqualität und einer sehr hohen Liquiditätsdeckung der Dividenden, wodurch diese vergleichsweise stabil sind. Er meidet zyklische Aktien, um teilweise massive Dividendenkürzungen in konjunkturabhängigen Sektoren weitgehend auszuschließen.

Dass Dividende und ESG ein erfolgreiches Doppel sind, spiegelt sich auch wider in den guten Bewertungen von MSCI-ESG-Rating und Morningstar für den Metzler European Dividend Sustainability. 

1 ESG steht für Environment, Social und Governance – also für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
2 Wertentwicklung für die Anteilklasse A (IE00BYY02855), errechnet nach BVI-Methode