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16.11.2018

Wie verkraftet die europäische Wirtschaft die politischen Turbulenzen?

Eurozone: Risiko eines harten Brexit und Konflikt mit Italien verunsichern die Anleger

Die politische Unsicherheit steigt in Europa wieder: Die Risiken eines harten Brexit sowie einer Staatsschulden-krise in Italien eskalieren derzeit. Vielen Unternehmen in Europa stecken noch die traumatischen Erfahrungen der Finanzmarktkrise 2008 und der Staatsschuldenkrise 2012 in den Knochen, sodass sie bei ersten Anzeichen von Turbulenzen ihre Investitionsausgaben zurückhalten und Lagerbestände abbauen. Die spannende Frage ist nun, wie stark die derzeitigen Turbulenzen die Wirtschaft bremsen. Eine Antwort darauf werden die Ein-kaufsmanagerindizes (Freitag) liefern, die eine sehr hohe Aussagekraft für das Wirtschaftswachstum haben. Darüber hinaus wird auch das Konsumentenvertrauen (Donnerstag) veröffentlicht, das schon seit Januar moderat gesunken ist. Die schnellen Vorsichtsmaß-nahmen der Unternehmen bremsen zwar das Wirt-schaftswachstum kurzfristig, bedeuten aber auch, dass damit eine Rezession unwahrscheinlicher wird: Da die Unternehmen somit gut vorbereitet sind, werden sie im Notfall nicht zu drastischen Mitteln greifen müssen.

USA: Wohnimmobilienmarkt zeigt erste Brems-spuren aufgrund der Leitzinserhöhungen 

Die Leitzinserhöhungen der US-Notenbank haben schon jetzt sichtbare Bremsspuren am Wohnimmobilienmarkt hinterlassen. Damit signalisiert der frühzyklische Wohnimmobilienmarkt, dass sich das Wachstum der US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen ab-schwächen dürfte. Jedoch besteht durchaus das Risiko, dass der Wohnimmobilienmarkt noch stärker als bisher in die Knie gehen und damit eine Rezession für 2020 signalisieren wird. Dementsprechend werden die Marktteilnehmer ihr Augenmerk auf die neuesten Daten zu den Wohnungsbaubeginne und -genehmigungen (Dienstag) richten. In der nächsten Woche werden zudem die Auftragseingänge (Mittwoch) und die Ein-kaufsmanagerindizes (Freitag) veröffentlicht.

Japan: Inflation quo vadis?

Das Lohnwachstum in Japan hat sich schon beschleu-nigt, folgt jetzt auch die Inflation? Die Zahlen, die dazu am nächsten Donnerstag veröffentlicht werden, könnten dazu mehr Aufschluss geben. Aufgrund der langjährigen Deflation dürfte es den Unternehmen noch schwerfallen, die Preise anzuheben, sodass die Inflation nur sehr langsam steigen sollte. Immerhin blieb der Einkaufsmanagerindex (Freitag) in Japan in den ver-gangenen Monaten kontinuierlich auf hohem Niveau. Der Aufschwung scheint demnach solide und stabil zu sein. Die japanischen Unternehmen setzen auf Roboter und künstliche Intelligenz, um die schrumpfende Zahl an Arbeitskräften zu ersetzen. Dementsprechend ist in Japan ein stabiler Investitionszyklus in Gang gekom-men, und die Produktivität befindet sich im Aufwärts-trend.

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