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Metzler meets Fraunhofer - 11.2.2020

Mobilitätskonzepte der Zukunft

Die Hürden für E-Mobilität und autonomes Fahren liegen hoch – schwere und teure Batterien, geringe Reichweiten sowie lange Ladezeiten haben bislang den Siegeszug der E-Autos, -Busse und -Nutzfahrzeuge gebremst. Professor Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme in Dresden, stellte auf der Veranstaltung „Metzler meets Fraunhofer“ am 5. Februar 2020 von seinem Institut entwickelte Schnellladesysteme vor, die es in wenigen Minuten ermöglichen, die Traktionsenergie für 400 bis 500 km Reichweite ins Fahrzeug zu übertragen. Tankstellen könnten dann in einigen Jahren Stromladepunkte statt Zapfsäulen haben. Weiterer Vorteil: Das Tankstellennetz – im Gegensatz zur Ladeinfrastruktur – ist bereits flächendeckend vorhanden und ausgebaut.

Prof. Klingner sieht große Chancen für die Elektromobilität im Bus- und Lieferverkehr, was dazu beitragen kann, die Stickoxidemissionen in den Städten deutlich zu reduzieren. Weitere Stellschraube für die Senkung der Abgasbelastung sei die synchrone Mobilität: „Der höchste Stickoxidausstoß entsteht beim Anfahren, beispielsweise wenn die Ampel wieder auf grün springt. Mit einer dynamischen Verkehrssteuerung fließt der Verkehr besser und Staus werden vermieden. Gleichzeitig sinken die Stickoxidemissionen“, so Prof. Klingner. Das Institut ist in Dresden am Forschungsprojekt „Synchrone Mobilität 2023“ beteiligt, einem Pilotsystem für vernetztes und automatisiertes Fahren.

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