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Eine Werbemitteilung der B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA - 1.10.2019

Deutsche Autobranche dürfte Superkrise schon bald hinter sich lassen

„Die Stimmung in der Branche ist schlecht“ – das bescheinigt Jürgen Pieper, Director Research und Senior Advisor bei Metzler Capital Markets, dem deutschen Automobilsektor. Vor allem ein massiver Nachfrageeinbruch in China und reichlich politischer Gegenwind hätten 2019 eine rekordverdächtige Welle an Gewinnwarnungen ausgelöst. Zudem erhöhe die Debatte über den Klimawandel den Druck auf die Autobranche: SUVs beispielsweise durchliefen derzeit einen massiven Imagewandel – weg von der stylish-praktischen Familienkutsche hin zur unverantwortlichen CO2-Schleuder. Die Bundesregierung hat am 20. September in ihrem Klimapaket unter anderem beschlossen, fossile Brennstoffe wie Diesel und Benzin mit einem CO2-Preis zu versehen – Autofahren wird also teurer. Und noch immer sei Dieselgate nicht beigelegt. 

Alle Zeichen stünden somit auf Krise, um nicht zu sagen Superkrise. Dies habe sich auch auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main widergespiegelt: Sie war von zahlreichen Protesten und Demonstrationen von Klimaschützern begleitetet, und die Besucherzahl sank ebenso wie die Zahl der internationalen Aussteller. Dennoch glaubt Pieper nicht, dass die deutsche Automobilindustrie dauerhaft zur Krisenbranche wird: „Bereits ab 2020 rechne ich mit einer Aufbruchsstimmung unter den OEMs und Zulieferern. Sowohl Elektroautos als auch Hybridfahrzeuge werden dann durchstarten.“ Die seit Jahren gestiegenen Investitionen in die Entwicklung dürften zu einem Innovationsschub führen. „Auf mittlere Sicht sind qualitativ hochwertige, gut gemanagte und solide finanzierte Autohersteller und -zulieferer gute Investments“, ist Pieper überzeugt. Trotz der umfassenden Krise der globalen Autoindustrie sieht er für die Jahre 2020/21 ermutigende Vorzeichen: 

  • Die Nachfrage nach Autos im nordamerikanische Markt sollte sich im US-Wahljahr 2020 wieder deutlich beleben. 
  • Die Nachfrage in China – dem weltweit wichtigsten Automobilmarkt – dürfte sich zumindest stabilisieren, da der Markt noch längst nicht gesättigt sei. Das werde Herstellern wie Zulieferern zugutekommen.
  • Neben batteriegetriebenen Elektroautos dürften wahrscheinlich auch Hybridfahrzeuge in den kommenden Jahren ihren Siegeszug antreten. Wegen ihrer aufwendigen Antriebstechnik sollten sich damit die Perspektiven vieler Zulieferer verbessern.
  • Die mehrjährige Phase eines sehr signifikanten Anstiegs der F&E-Aufwendungen in der Branche geht allmählich zu Ende. Neue Technologien werden nach und nach marktreif; der Kostendruck dürfte daher ab 2020 deutlich nachlassen.
  • Etliche Unternehmen der Automobilbranche haben zudem Effizienzprogramme als „Gegenmittel“ gegen die Krise aufgelegt, die ab 2020 Früchte tragen dürften. Darüber hinaus kam es zu vergleichsweise vielen Wechseln auf Vorstandsebene – hier bieten sich Chancen für eine erfolgversprechendere Neuaufstellung. 

Interessierten Journalisten, die am Presseworkshop nicht teilnehmen konnten, übersenden wir gerne weitere Pressematerialien.


Ansprechpartner für Presseanfragen

 

Jörg-Matthias Butzlaff, Leiter Unternehmenskommunikation, Pressesprecher
Jörg-Matthias Butzlaff

(+49) 69 2104-4975

MButzlaff@metzler.com

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Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung der B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA (Metzler).

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