Cookies

Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind für den Betrieb der Seite technisch oder rechtlich notwendig. Andere helfen uns, unser Onlineangebot stetig für Sie zu verbessern oder den Seitenbesuch für Sie komfortabler zu gestalten, indem Ihre Einstellungen gespeichert werden. Sie können Ihre Auswahl der akzeptierten Cookies individuell treffen und die Einstellungen jederzeit ändern. Weitere Informationen erhalten Sie unter Details.

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite technisch oder rechtlich notwendig.
*Sie können daher nicht abgewählt werden.

Um unsere Webseite für Sie weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen.

Diese Cookies sollen Ihnen die Bedienung der Seite erleichtern. So können Sie beispielsweise Ihre Einstellungen 30 Tage lang speichern lassen.

5.10.2021 - Stephan Bonhage

Die Batteriebranche ist im Umbruch

Ohne Batterien ist unser Alltag nicht mehr denkbar, denn sie stecken nicht nur in unzähligen Smartphones, sondern treiben auch immer mehr Elektroautos an. Derzeit ist die Batteriebranche im Umbruch. Hersteller aus Asien dominieren den Markt. Drei Fragen an Branchenexperten Stephan Bonhage.

 

 

Eins
Welche Trends bewegen derzeit die Batteriebranche?

Wir sehen den Batteriemarkt schon länger in einer Phase des Umbruchs. Während die klassische Haushaltsbatterie als elektrische Energiequelle an Bedeutung verliert, rücken andere wesentlich leistungsfähigere Batterien in den Fokus. Eine Schlüsselrolle spielen sogenannte Lithium-Ionen-Batterien, die zunehmend vor allem in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Hintergrund dieser Entwicklung ist die Verbreitung der E-Mobilität, die in den kommenden Jahren deutlich an Fahrt gewinnen dürfte.

Batterien und Akkus auf Lithium-Ionen-Basis nehmen jedoch auch im Zuge der zunehmenden Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein. Elektronisch anspruchsvolle Endgeräte wie Smartphones oder Laptops sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und benötigen für ihre immer komplexeren Anwendungsmöglichkeiten leistungsfähige elektronische Energiequellen.

Zwei
Spielen deutsche Firmen in der Batteriebranche eine Rolle?

Wie auch in vielen anderen Branchen hat es unseres Erachtens hier eine geographische Verschiebung der Wertschöpfungskette gegeben. Die führenden Batteriehersteller kommen mittlerweile vorwiegend aus dem asiatischen Raum, was sich vor allem in der deutschen Automobilindustrie zeigt: Meines Wissens  sind derzeit alle großen deutschen Automobilhersteller bei ihren E-Auto-Modellen auf das Know-how und die Batteriezellen der asiatischen Hersteller CATL und LG Chem angewiesen.

Allerdings  treibt die deutsche Automobilindustrie aktuell den Aufbau einer eigenen Batteriezellfertigung in Deutschland und Europa zügig voran, um diese Abhängigkeit von externen asiatischen Lieferanten zu reduzieren. Volkswagen errichtet beispielsweise derzeit an seinem Standort in Salzgitter eine eigene Fertigungsanlage für Batteriezellen, die in der finalen Ausbauphase eine Kapazität von 40 Gigawattstunden haben soll.

Drei
Und wie steht es um das Thema Batterierecycling?

Wir glauben, dass das Recycling von Batterien derzeit eines der größten Probleme der Branche ist. So lag beispielsweise die Sammelquote von Gerätebatterien im vergangenen Jahr in Deutschland Laut Umweltministerium bei nur 45,6 %. Das bedeutet, dass derzeit mehr als die Hälfte der hierzulande verbrauchten Gerätebatterien noch nicht dem Recyclingkreislauf zugeführt werden, was aus ökologischen Gesichtspunkten kritisch ist.

Als problematisch erweist sich zudem, dass es noch keine umfassende Recyclinginfrastruktur für E-Autobatterien gibt. Zukünftig wird die Wiederverwertbarkeit von E-Autobatterien jedoch maßgeblich darüber mitentscheiden, wie die Umweltbilanz von E-Autos ausfällt und ob sich also Elektromotoren als primäre Antriebsart durchsetzen können. Beim Batterierecycling muss sowohl seitens der Batteriebranche als auch der Politik in den kommenden Jahren definitiv mehr passieren.

Stephan Bonhage, Financial Analyst bei Metzler Capital Markets
Stephan Bonhage

Equity Research - Small/Mid Caps, Construction , Metzler Capital Markets

 Stephan Bonhage ist seit 2019 bei Metzler tätig. Im Kerngeschäftsfeld Capital Markets ist er als Aktienanalyst zuständig für deutsche Small und Mid Caps. Herr Bonhage absolvierte sein Masterstudium an der Leuphana Universität Lüneburg und erwarb dort 2019 den Abschluss Management & Financial Institutions. Während des Studiums konnte er in zahlreichen Praktika sowie als Werkstudent erste berufliche Erfahrungen im Equity Research bei der Montega AG und bei der Privatbank M.M. Warburg sammeln. Von 2012 bis 2015 studierte er im Rahmen eines dualen Bachelorstudiums in Kooperation mit der Commerzbank AG Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Weserbergland in Hameln.

Weitere Beiträge

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG (Metzler).

Es beruht auf allgemein zugänglichen Informationen, die Metzler grundsätzlich als zuverlässig einschätzt. Metzler hat die Informationen nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft und gibt hinsichtlich der Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen, Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen und Prognosen keinerlei Gewährleistungen oder Zusicherungen ab. Etwaige unrichtige oder unvollständige Informationen, Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen und Prognosen begründen keine Haftung von Metzler, ihrer Anteilseigener sowie Angestellten für Schäden und sonstige Nachteile jedweder Art, die aus der Verteilung oder Verwendung dieses Dokuments entstehen oder damit im Zusammenhang stehen.

Dieses Dokument dient nur zu Werbezwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Erwerb von Wertpapieren, sonstigen Finanzinstrumenten oder anderen Anlageinstrumenten dar. Dieses Dokument genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen an die Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen nach § 85 WpHG in Verbindung mit § 20 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung), auf die Artikel 4 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 der Kommission vom 9. März 2016 zur Ergänzung der Marktmissbrauchsverordnung Anwendung finden. Mit der Ausarbeitung und Veröffentlichung dieses Dokuments wird Metzler nicht als Anlageberater oder Portfolioverwalter tätig, insbesondere stellt das Dokument keine individuelle Anlageberatung dar.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen, Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen und Prognosen geben die unabhängige Meinung des Verfassers über die in diesem Dokument behandelten Finanzinstrumente oder Emittenten zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wieder und decken sich nicht notwendigerweise mit der Meinung von Metzler, des Emittenten oder Dritter. Sie können sich aufgrund künftiger Ereignisse und Entwicklungen verändern. Metzler ist nicht verpflichtet, dieses Dokument abzuändern, zu ergänzen oder auf den neuesten Stand zu bringen oder die Empfänger in anderer Weise darüber zu informieren, wenn sich die in diesem Dokument enthaltenen Informationen, Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen und Prognosen verändern oder später als falsch, unvollständig oder irreführend erwiesen haben sollten. Soweit dieses Dokument Modellrechnungen enthält, handelt es sich um beispielhafte Berechnungen möglicher Entwicklungen, die auf verschiedenen Annahmen (zum Beispiel Ertrags- und Volatilitätsannahmen) beruhen. Die tatsächliche Entwicklung kann nicht gewährleistet, garantiert oder zugesichert werden.

Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Metzler weder ganz noch teilweise kopiert, vervielfältigt oder an andere Personen weitergeben oder sonst veröffentlicht werden. Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte, auch in elektronischen Medien, verbleiben bei Metzler. Metzler übernimmt weder eine Haftung für Verlinkungen oder Daten noch für Folgen, die aus der Nutzung der Verlinkung und/oder Verwendung dieser Daten entstehen könnten. Die Inhalte verlinkter Seiten oder weiterführender Daten werden durch Metzler weder bestätigt oder empfohlen, insbesondere übernimmt Metzler keine Gewähreistungen.

Dieses Dokument unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Gerichtsstand für etwaige Streitigkeiten ist Frankfurt am Main, Deutschland.