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Eine Werbemitteilung der B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA - 5.10.2017

Mögliche Jamaika-Koalition – welche Branchen profitieren, welche nicht?

„Top Ten“ deutscher Aktien für das vierte Quartal 2017

Die größten Kurschancen im vierten Quartal 2017 sieht Metzler Capital Markets für die Aktien der folgenden zehn Unternehmen: Allianz, Commerzbank, Deutsche Post, Innogy, K+S, Nordex, Rational, Siemens, ThyssenKrupp und Volkswagen. Die Analysten gehen davon aus, dass das Wachstumstempo in der Eurozone hoch bleiben wird. Ihre Empfehlungen umfassen daher vor allem Aktien von Unternehmen mit umfassender Geschäftstätigkeit in Europa – zumal die Aufwertung des Euro für Unternehmen mit Exporten in Länder außerhalb der Eurozone zu einem Hemmschuh werden könnte. Thematisch favorisieren die Metzler-Analysten Unternehmen, die entweder sehr zinssensitiv sind oder über eine starke Wertschöpfungskette in Verbindung mit strukturellem Wachstum verfügen. Für Zurückhaltung plädieren sie bei den Papieren von Aumann, Bilfinger, ElringKlinger, Osram und Sartorius.

Der Ausgang der Bundestagswahlen dürfte die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland und Europa kaum tangieren, sofern die anstehenden Koalitionsverhandlungen in nächster Zeit eine stabile Regierung hervorbringen, so Metzler-Analyst Hendrik König. Er sieht gute Chancen, dass die Wirtschaft ihren Wachstumstrend fortsetzt – begünstigt von Reforminitiativen in Frankreich, den nach wie vor niedrigen Zinsen und einer eher moderaten Aufwertung des Euro. Allerdings könnte sich die politische Ausrichtung einer neu zu bildenden Regierung in Deutschland für einige Branchen vorteilhaft auswirken – und für andere weniger. Sofern in der künftigen Regierung Konservative, Liberale und Grüne koalieren, könne das laut König Rückenwind für Unternehmen bedeuten, die einen Schwerpunkt ihrer Geschäftsaktivitäten auf Erneuerbare Energien und Elektromobilität setzen. Hingegen dürften Gesellschaften Gegenwind spüren, die in der konventionellen Energieerzeugung und in der traditionellen Antriebstechnologie aktiv sind. Zu den Gewinnern einer Jamaika-Koalition zählt König Unternehmen mit starkem Fokus auf Digitalisierung und insbesondere auf Infrastruktur. Er hält zudem für durchaus denkbar, dass die bislang strikte Haushaltspolitik einem umfassenden Investitionspaket weichen wird: „Der Bedarf ist offensichtlich – etwa im Verkehrswesen, in der innerstädtischen Mobilität, in der Bildung und im Wohnungsbau.“ Zudem geht der Metzler-Analyst davon aus, dass Steuererleichterungen auf der Agenda einer Jamaika-Koalition stehen werden, was Konsumausgaben beflügeln sollte. Mit Blick auf das noch frühe Stadium der Koalitionsverhandlungen dürfte der deutsche Aktienmarkt mögliche Sektor-Rotationen vorerst jedoch nur äußerst zaghaft widerspiegeln. 

Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnisse des DAX zeige ein hohes Bewertungsniveau mit einem Aufschlag gegenüber dem langjährigen Durchschnitt. Das signalisiere eine deutliche Dosis Optimismus. Der Markt werde es nicht leicht haben, dieses Bewertungsniveau zu rechtfertigen – vor allem, wenn der Euro weiter aufwerten und die Diskussion um das Auslaufen der Niedrigzinspolitik konkretere Formen annehmen sollte. 


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Jörg-Matthias Butzlaff, Leiter Unternehmenskommunikation, Pressesprecher
Jörg-Matthias Butzlaff

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MButzlaff@metzler.com

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