Eine Werbemitteilung der B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA - 13.1.2020

Hohe Zinsen in anderen Währungsräumen nutzen

FX Protected Carry ist eine hochflexible Anlagestrategie zur Nutzung von Zinsdifferenzen. Mit der Strategie lassen sich über Devisentermingeschäfte Carry-Prämien der attraktivsten Hochzinsländer vereinnahmen. Dabei minimiert das eigen­entwickelte „Systematic Currency Overlay“ mit einem aktiven Währungsmanagement bei fallenden Hochzinswährungen die Kursverluste. Mit niedriger bis negativer Korrelation zu globalen Aktien- und Rentenindizes ist FX Protected Carry auch als Publikumsfonds eine gute Portfolio-Beimischung und eine Alternative zu lokalen Geldmarktinstrumenten in Schwellenländern.

Risikoprämien erwirtschaften 

Mit FX Protected Carry investieren wir über Devisentermingeschäfte in Hochzinswährungen. In dem Zinsvorteil der Hochzinswährung steckt eine Risikoprämie, die für das erhöhte Abwertungsrisiko des Wechselkurses kompensiert. Wir investieren bewusst in diese Risikoprämie, schützen aber gleichzeitig den Investor vor stärkeren Abwertungen durch ein aktives Management. Das Ergebnis ist Rendite bei reduzierter Volatilität. 

Ablauf FX Protected Carry

Hochzinsländer als Zielmärkte

Das Anlageuniversum umfasst alle weltweit liquiden Währungen, die sowohl über Devisentermingeschäfte als auch über Non-Deliverable Forwards gehandelt werden können. Zum Jahresanfang wählen wir die attraktivsten fünf Hochzinswährungen aus. Kriterien hierfür sind eine positive Zinsdifferenz im 1-Monats-Geldmarktsatz gegenüber den US-Zinsen sowie die Trendeigenschaften der Währung zur Generierung von Erträgen aus unseren Modellen. 

Bei der Portfoliokonstruktion bekommt jede der Hochzinswährungen ein Gewicht von 20 %, was auch ihrem maximalen Gewicht entspricht. Für das Management der fünf Währungspaare nutzen wir jeweils fünf Modelle – insgesamt also 25. Ob das Funding im Euro oder US-Dollar erfolgt, wird ebenfalls über unser Systematic Currency Overlay in fünf Schritten festgelegt. Dies führt auch zu Long-Positionen im US-Dollar.

Investition über Devisentermingeschäfte

Der Devisenterminkurs wird mit dem aktuellen Kassakurs und der Zinsdifferenz der verschiedenen Währungsräume errechnet. Aktuell liegt beispielsweise der Zinssatz am Geldmarkt der Türkei bei ca. 13 %, während die Zinsen in Euroland negativ sind. Deshalb kann man die türkische Lira auf Jahressicht mehr als 13 % billiger auf Termin kaufen, als die Währung aktuell notiert. Bewegt sich die Währung nicht, lässt sich die Zinsdifferenz als Gewinn vereinnahmen. Steigt die Lira im Wert, gibt es noch zusätzliche Kursgewinne. Sinkt der Wert der Lira, greift unser Currency Overlay, um Verluste zu minimieren; durch den Zinspuffer ist selbst bei sinkenden Kursen meist mit einem insgesamt positiven Ergebnis zu rechnen.

Multi-Modell-Architektur zur Steuerung der Fremd­währungsrisiken

Metzler Currency Overlay haben wir zur Steuerung von Fremdwährungsrisiken entwickelt. Auch in diesem Jahr standen wir damit wieder auf der Shortlist für die Verleihung des „Currency Manager of the Year“ der Euro­pean Pensions Awards. 

In einem risikofreundlichen Umfeld performen Hochzinswährungen meistens sehr gut, und der US-Dollar ist schwach (s. 4. Quadrant). Die Modelle präferieren dann ein US-Dollar-Funding. Im ­Gegenzug, in einem risikoaversen Umfeld, sind Hochzinswährungen schwach, und der US-Dollar geht fest. So haben sich unsere Modelle auch in den Krisenjahren 2008/09 bewährt. Beginnt die Währung zu fallen, sichern die Modelle in mehreren Schritten systematisch ab. Im Extremfall wird die Position komplett geschlossen. Durch den Einsatz quantitativer Modelle gibt es keinen Spielraum für diskretionäre Entscheidungen. So konnte der Fonds im Jahr 2018 trotz extremer Schwäche der Schwellenländerwährungen diese Schwächephase vermeiden.

Positionierung der Strategie in unterschiedlichen Marktphasen Positionierung der Strategie in unterschiedlichen Marktphasen

 

Alternative zu Emerging-Markets-Geldmarktinstrumenten oder -Bonds

Devisentermingeschäfte sind günstiger im Handel und deutlich liquider als Emerging-Markets-Anleihen. Anleihen bieten zwar oft eine leicht höhere Rendite, aber eben auch höhere Bonitäts- und Liquiditätsrisiken. Gerade in Krisenzeiten sind diese Risiken nicht zu vernachlässigen. Devisentermingeschäfte hingegen bleiben selbst in einem risikoaversen Umfeld liquide, und durch das tägliche Collateral-Management mit der Gegenpartei ist das Ausfallrisiko nahezu nicht vorhanden. Transaktionskosten sind durch unsere Best Execution mit einem direkten Zugang zu 50 Brokern gering.

Die langfristigen Perspektiven der Emerging Markets halten wir für gut, wenngleich kurzfristige hohe spekulative Positionen immer wieder zu deutlichen Rückgängen in diesen Märkten führen. Deshalb haben wir uns entschlossen, auch über den Fonds ART Metzler FX Protected Carry prinzipiell in diesen Märkten investiert zu sein – aber in schlechten Zeiten Drawdowns mit unserem modellgetriebenen Currency Overlay zu verringern und durch US-Dollar-Positionen in einem solchen Umfeld sogar das Potenzial für Erträge zu haben.

Harwig Wild und Achim Walde, Metzler Capital Markets, Currency Management
Hans Harwig Wild and Achim Walde


Currency Management Client Advisory