Stefanie Buchmann – Leiterin Metzler-Compliance

Teamgeist und menschliche Führungskultur

Nach Stationen bei der Deutschen Bank, unter anderem in Brüssel, kam ich im Jahr 2004 als Juristin zu Metzler. Zunächst arbeitete ich im Vertragswesen des Asset Managements. Schon hier haben mich die klare, gelebte Wertekultur wie auch die Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf überzeugt.

Verglichen mit meinen vorherigen Tätigkeiten boten sich mir ein sehr breites Aufgabenspektrum mit viel Freiraum und die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen. Ich durfte schon nach kurzer Zeit kleinere Mandate alleine betreuen und Fondsauflegungen selbstständig rechtlich begleiten.

Stefanie Buchmann, Leiterin Compliance
Stefanie Buchmann, Leiterin Compliance

2010 wechselte ich in den Bereich Compliance. Compliance bedeutet übersetzt die Einhaltung der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Das klingt erstmal langweilig, kann im täglichen Arbeitsleben aber ganz schön spannend sein. Vor allem, wenn wie bei Metzler Allrounder gefragt sind. Bei uns gibt es keine Festlegung auf ein bestimmtes eingegrenztes Arbeitsgebiet. Durch die Zuständigkeit der Compliance für alle zur Metzler-Gruppe gehörenden Unternehmen ist das Spektrum breit und reicht von den klassischen Bankdienstleistungen über das Asset Management bis hin zu Immobilienprodukten.

Anfangs bestand die Compliance aus nur drei Personen, und mir gefiel der Gedanke, die sehr unterschiedlichen und vielfältigen Themen im kleinen Team mit den Kollegen zusammen zu betreuen. Heute umfasst unser Team 20 Personen, und auch die Aufgaben sind um ein Vielfaches gewachsen. Noch immer aber leben wir den Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung. Das mag ich sehr, genauso wie die übergreifende Hilfsbereitschaft. Der Vorstand ist jederzeit ansprechbar, und die Wege sind kurz. Ich finde es gut und wichtig, einfach zu den Kollegen gehen zu können, um einen Sachverhalt persönlich zu besprechen.

Die Kunst unserer Arbeit besteht darin, die Fachbereiche in allen Compliance-Fragen bestmöglich zu beraten, ihre Dienstleistung oder ihr Produkt in Einklang mit den Anforderungen zu bringen und auszugestalten. Dabei muss man auch hin und wieder „nein“ sagen und den Kollegen erklären, dass und warum bestimmte Geschäfte nicht machbar sind. Das gelingt nur mit Fingerspitzengefühl, Durchsetzungsvermögen und ganz viel Fachwissen.

Als Führungskraft ist es mir wichtig, ein Vorbild zu sein und die für das Haus Metzler und auch für mich maßgeblichen Werte vorzuleben und aktiv einzufordern. Menschliche Führungskultur ist dabei ein wesentlicher Begriff: wertschätzen, fördern und coachen. Gerade wenn die Strukturen eines Hauses Freiräume ermöglichen, halte ich es für entscheidend, jeden Mitarbeiter zu befähigen und zu unterstützen, diese Freiräume so zu nutzen, dass die Belange des Bankhauses und auch die eigenen Belange nicht zu kurz kommen. Darin liegt ein großes Motivationspotenzial, und es ist immer wieder schön zu sehen, wie Mitarbeiter sich weiterentwickeln.

Besonders schätze ich die Unabhängigkeit und die Gestaltungsspielräume, die ich in einem mittelständischen Unternehmen wie Metzler habe. Was allerdings einhergeht mit der Bereitschaft, unternehmerisch zu denken, Verantwortung anzunehmen und sich seinen Arbeitsalltag effizient selbst zu strukturieren.

Alles in allem habe ich mit Metzler genau das Unternehmen gefunden, das zu mir passt, und ein Berufsfeld, das nach vielen Jahren immer noch sehr spannend ist und mir jeden Tag neue Themen und Herausforderungen bietet.