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Praktikumsbericht Alexandra Knoth

Einblicke ins Investmentbanking

Alexandra Knoth legte ihre Bachelorprüfung an der Universität Mannheim in Betriebswirtschaftslehre ab und ist derzeit im Gap-Year zwischen Bachelor- und Masterstudium. Sie absolvierte Anfang 2017 ein dreimonatiges Praktikum bei Metzler Corporate Finance.

Alexandra Knoth

Während meines Studiums konnte ich bereits Erfahrungen in der Finanzabteilung eines Industrieunternehmens, im Wealth-Management einer Schweizer Großbank und in der Unternehmensberatung sammeln und war zuletzt für zwei Monate zum Freiwilligendienst in Kenia. Auf das Praktikum im Metzler Corporate Finance freute ich mich nicht zuletzt aufgrund des exzellenten Rufs und der Unabhängigkeit des Bankhauses – mich reizte, ein Unternehmen kennenzulernen, das auch entgegen aktueller Trends der eigenen Strategie folgt und seinen Werten treu bleibt.

Mit dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ startete ich mein Praktikum im Corporate Finance am 2. Januar gemeinsam mit einem Mitpraktikanten – und direkt waren wir voll im Team integriert. Begleitet von einem Paten, von dem es regelmäßiges Feedback gab, startete alsbald die Arbeit. Zusätzlich nahm sich jeder Senior die Zeit für ein Gespräch, in dem ich mehr über ihre Vita und die Arbeit bei Metzler erfuhr und in dem sie mir die verschiedenen Industrien näherbrachten, für die Metzler Corporate Finance arbeitet. Die unterschiedlichen Themen und Branchen beeindruckten mich hierbei sehr. Wer allerdings denkt, dass es keine Frauen im Investment-banking gibt, hat sich bei Metzler geirrt – das Klima, das durch die Diversität der Bankerinnen und Banker entsteht, empfand ich als sehr angenehm. Gegenseitige Unterstützung wurde großgeschrieben, Ellenbogen spürte ich nicht. Selbst in stressigen Zeiten war immer Zeit für ein kurzes „Danke!“ – und die Türen standen stets offen für Fragen oder Anregungen.   

Jeder Tag während meines Praktikums war anders und vor allem abwechslungsreich: Neben der Teilnahme an einer Bloomberg-Schulung erfuhr ich Wissenswertes über den Umgang mit verschiedenen Datenbanken und machte mich mit diversen Vorlagen für Berechnungen und Präsentationen vertraut. Darüber hinaus bearbeitete ich Researchaufträge, bereitete Pitch- und Marketing-Unterlagen vor und arbeitete auf Mandantenprojekten mit, hierbei erstellte ich beispielsweise Unternehmensprofile geeigneter Übernahmekandidaten. Dabei erlangte ich Einblicke in viele verschiedene Branchen, etwa die Chemiebranche, was mir besonders viel Spaß machte, da dies oft mit Themen verbunden war, die einem im täglichen Leben so nicht begegnen.

Rückblickend kann ich sagen, dass mir das Praktikum insbesondere ein Gespür für Details und Finanzkennzahlen vermittelt hat. Natürlich nicht ohne Eigeninitiative: Man muss sich eigenständig organisieren und von den Kollegen sowohl Feedback als auch Anregungen einfordern, um das eigene Fachwissen zu erweitern. Aber neben aller Arbeit kam der Spaß nicht zu kurz: in kurzen Kickerpausen lernte man die Kollegen von einer anderen Seite kennen und konnte gemeinsam lachen.  

Nach diesen drei Monaten kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass ich sehr viel Spaß an der Arbeit hatte. Ich bekam ein sehr gutes Gefühl, wie es ist, im Investment-banking zu arbeiten. Besonders die exzellente Arbeitsatmosphäre begeisterte mich jeden Tag aufs Neue. Ich kann mir sehr gut vorstellen, meine Karriere in einem solchen Umfeld zu beginnen, wenn ich meinen Finance-Master in der Tasche habe.