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19.3.2019

„Von Anfang an in der Praxis“

Am 31. Dezember 2018 endete das IT-Trainee-Programm von Jason Taaffe. Er arbeitet nun in der Abteilung IT-Governance bei Metzler. Wir haben ihn zu seiner Traineezeit befragt. 

Ein Jahr lang warst Du Trainee bei Metzler. Wie fällt Dein Fazit aus?

Das Trainee-Programm war eine tolle Möglichkeit, erste Berufseinblicke zu erlangen. Ich kam direkt von der Uni und musste mich erstmal orientieren – und lernen, wie Banken-IT aussieht. In einer Bank geht es nicht um abstrakte Wissenschaft, sondern um konkrete Lösungen für reale Probleme. Da braucht man schon ein gesundes Maß an Geduld und Pragmatismus.

Was hat Dir besonders gut gefallen?

Sehr gut fand ich, von Anfang an in der Praxis zu sein. So konnte ich schnell feststellen, wo genau meine Stärken und Schwächen liegen. Spannend ist, dass Metzler im Gegensatz zu vielen anderen Banken die IT inhouse betreibt. Solche Einblicke sind nicht überall möglich. Aufgrund der Größe des Hauses hatte ich auch die Gelegenheit, bei verschiedenen Gremienterminen direkt mit der Geschäftsleitung dabei zu sein. Bei einer Großbank wäre es wohl kaum vorstellbar, dass ein Trainee an Sitzungen der Geschäftsleitung teilnimmt.

Welche Qualifikationen, Zertifizierungen oder Weiterbildungen hast du bekommen?

Ich habe mir gewünscht, an einer ITIL-Schulung (Information Technology Infrastructure Library) teilzunehmen, da bestimmte Bereiche der IT sich sehr an diesem Best-Practice-Modell (bestes Vorgehen) orientieren. Tatsächlich habe ich in der zweiten Jahreshälfte an so einer Schulung teilnehmen können. Außerdem habe ich ein Grundlagenseminar zum Thema Projekt Management besucht, ein Seminar zum Thema Bankenwissen und viele interne Veranstaltungen.

Warum hast Du Dich nach dem Trainee-Programm für die IT-Governance entschieden?

Diesen Bereich hatte ich zuerst überhaupt nicht auf meiner Wunschliste. Ich habe aber während meiner Station dort schnell erkannt, dass ich mich in diesem Bereich sehr gut aufgehoben fühle. Das liegt vor allem daran, dass bei der IT-Governance viel strategisches Denken gefordert ist: Wir müssen immer eine Lösung finden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind – und das in einem Spannungsfeld zwischen regulatorischer Konformität und praktischer Umsetzbarkeit. Auch der hohe Grad an Eigenverantwortung gefällt mir sehr gut: Ich kann jederzeit eigene Ideen einbringen und darüber diskutieren.

Was macht man in der IT-Governance genau? Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?

Die IT-Governance ist für die Steuerung, Regelung und Kontrolle der IT im Unternehmen mitverantwortlich. Wir stellen sowohl die IT-Performance als auch die IT-Compliance sicher. Das klingt jetzt erstmal sehr abstrakt, aber mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig. Alles ist dabei: von der Begleitung verschiedener Jahresabschlussprüfungen über die Erstellung und Wartung unserer Unternehmensarchitektur bis zur Vorbereitung eines Governance-Projekts für die IT-Leitung. Mir wird bestimmt nicht langweilig, zumal wir noch viele weitere Projekte umsetzen wollen.

Noch einmal zurück zum IT-Trainee-Programm: Für wen ist es aus Deiner Sicht besonders geeignet?

Für junge Absolventen, die noch nicht wissen, in welchem Bereich sie ihre Zukunft gestalten wollen. Denn bei Metzler besteht die Möglichkeit, gleich mehrere Bereiche der IT kennenzulernen.

Jason Taaffe

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