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„Deutschland braucht Wissenschaftler, und Wissenschaftler brauchen Deutschland, um sich selbst zu entwickeln.“

Es ist unglaublich, wie schnell zwei Monate vergehen. Es besteht überhaupt kein Zweifel, dass ich heute mehr Selbstbewusstsein habe als in den ersten Tagen hier in Frankfurt. Jetzt bin ich der Lage, fast alles im täglichen Leben zu verstehen und auf Fragen zu antworten, obwohl ich viele Jahre kaum Deutsch gesprochen habe. Ich fühlte mich sehr zufrieden, als ich in der letzten Woche einem Ehepaar erklärt habe, wie sie mit der Bahn zum Rathaus fahren können. Es war, als ob ich ein Einwohner wäre!

Ich bin davon ausgegangen, dass sich meine Sprache verbessern würde, aber nicht so schnell. Das ist noch eine Überraschung!

Am 20. Februar bin ich mit den anderen StipendiatInnen nach Mannheim gefahren. Dort gab es eine Karriere-Messe des VDI, wo wir die Möglichkeit hatten, Firmenvertreter zu sprechen und Informationen über die Firmen zu sammeln. Persönlich bin ich zufrieden, da ich dort eine erste Chance hatte, direkt mit erfahrenen Menschen zu diskutieren. Mit der Messe habe ich eine schöne Erfahrung gemacht und auch erkannt: Es gibt viele Möglichkeiten, die man verfolgen kann, um hier in Deutschland zu arbeiten. Deutschland braucht Wissenschaftler, und Wissenschaftler brauchen Deutschland, um sich selbst zu entwickeln. Auch in Frankfurt befinden sich viele Firmen, bei denen ich arbeiten und meine Träume verwirklichen könnte.

Als ich mein Studium absolvierte, träumte ich von einer Firma, in der ich mich entwickeln könnte, wo ich mit Kunden diskutieren würde und auch neue Projekte suchen würde, um techno-ökonomische Analysen machen zu können. Ich bin fast sicher, dass hier in Frankfurt, aber auch bundesweit, eine solche Arbeitsstelle auf mich wartet! Ich möchte meine Erfahrungen, mein Wissen in technischen als auch in theoretischen Bereichen in die Tat umsetzen.

Während dieses Stipendiums hatte ich das Glück, einen außergewöhnlichen Mann zu treffen, meinen Paten. Er war nett und freundlich und versuchte mir sofort zu helfen! Ich konnte das nicht glauben! Nach fast zwei Monaten bin ich sicher, dass Bruno ein Mann ist, auf den man sich verlassen kann. Ich möchte ihn nicht oft stören, ich weiß, dass er so viele Stunden arbeitet und es gefällt mir, wenn er zu mir sagt: „Komninos, kannst du morgen zusammen mit mir essen?“ oder „Komninos, hast du ein Anschreiben für mich?“. Sein Enthusiasmus hilft mir sehr!

Update Juni 2015
Komninos Archontopoulos beginnt in diesem Sommer seine Arbeit bei einem führenden internationalen Anbieter von Energietechnik und Automatisierung im Rhein-Neckar-Raum.