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„Ich fühle mich gut vorbereitet auf die Arbeitswelt.“

Das Stipendium neigt sich dem Ende zu und ich habe das Gefühl, dass ich bald in die „realen Welt“, also in die deutsche Arbeitswelt eintreten werde. Ich fühle mich dank dieses Stipendiums auf diesen schwierigen Schritt gut vorbereitet, und ich bin der festen Überzeugung, dass mir durch die Teilnahme an diesem Programm die Anpassung an das Berufsleben in Deutschland wesentlich erleichtert wird.

Seitdem ich in Frankfurt als Stipendiatin der Metzler-Stiftung angekommen bin, habe ich große Unterstützung, Hilfe und Fürsorge nicht nur von der Stiftung (mit besonderer Erwähnung meiner Patin) sondern auch vom Goethe-Institut (besonders von meiner lieben Lehrerin) sowie von den anderen Mitwirkenden des Stipendiums (der Arbeitsagentur, dem Welcomecenter usw.) erhalten. Aus diesem Grund ist die Herausforderung, die ein Umzug in ein fremdes Land darstellt, mit allem, was dies beinhaltet (die Arbeitssuche, die Wohnungssuche, das Lernen einer neuen Sprache usw.) durch dieses Stipendium viel erträglicher und angenehmer gewesen.

Trotz der großen Unterstützung mussten wir, die Stipendiaten, uns vom Anfang an mit der deutschen Sprache auseinandersetzen und uns selbst sehr darum bemühen, aus eigener Initiative eine Arbeitsstelle in Deutschland zu finden. Aber was Anfang Januar wie ein mühsamer Weg schien, ist heute zu einem Weg voll mit Erfolgen und Zufriedenheit geworden.

Einerseits habe ich den Intensivdeutschkurs am Goethe-Institut abgeschlossen und die C1-Prüfung erfolgreich bestanden. Ich bemerke gerade, wie groß die Fortschritte sind, die ich mit der Sprache gemacht habe. Ich finde tatsächlich im Moment kaum Schwierigkeiten im Alltag, mich mit Menschen nur auf Deutsch zu verständigen. Deswegen fühle ich mich sicherer und bin zudem motivierter, um meine Deutschkenntnisse weiter zu verbessern.

Andererseits habe ich schon alle meine Unterlagen, die für die Approbation als Ärztin benötigt werden, gesammelt sowie übersetzen lassen, sodass ich kurz davor bin, diese bei der Ärztekammer einzureichen.

Darüber hinaus absolviere ich gerade eine Hospitation im Frankfurter Bürgerhospital, was eine wundervolle Vorbereitung für den Eintritt in die Arbeitswelt darstellt, da ich dadurch, sowohl die medizinische deutsche Fachsprache lernen und üben als auch den Alltag sowie die Routine in einem deutschen Krankenhaus miterleben kann. Die Hospitation macht außerdem richtig Spaß und die Ärzte haben mich vom Anfang an herzlich begrüßt.

Was die Arbeitsuche anbelangt, habe ich mich selbst über verschiedene Krankenhäuser informiert und ihnen geschrieben, um einige Hospitationen im Laufe des Monats Mai zu absolvieren, sodass ich mich später besser entscheiden kann, ob ich dort gerne arbeiten möchte. Ich hoffe, ich bekomme bald eine positive Antwort, sodass ich mich bald um eine feste Arbeitsstelle bewerben kann. Ich bin sehr motiviert und habe schon viel Lust, meine Weiterbildung als Assistenzärztin anzufangen.

Insgesamt ist die Erfahrung als Stipendiatin der Metzler-Stiftung wunderbar und ich fühle mich sehr wohl damit, hierher nach Deutschland gekommen zu sein. Ich freue mich schon darauf, was die Zukunft mir bringen wird.
Abschließend möchte ich mich noch einmal bei der Metzler-Stiftung für diese ausgezeichnete Gelegenheit bedanken. Dieses Stipendium ist auf jeden Fall viel mehr als ein einfaches Sprachstipendium und ich würde mich gerne in der Zukunft in diesem engagieren und meine persönliche Erfahrung nutzen, um zukünftige Stipendiaten zu motivieren.