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„Ich habe eine berufliche Zukunft in Deutschland.“

Mein Name ist Anna Maria Bayarri Martínez und ich bin eine d.eu.tsch-Stipendiatin der Metzler Stiftung. Ich habe im Rahmen meines Erasmusjahrs 2012/13 in der Schweiz angefangen, Deutsch zu lernen. Wieder in Spanien habe ich an mehreren Deutschkursen teilgenommen, um meine Sprache zu verbessern, denn ich hatte immer die Idee, zurück in die Schweiz oder nach Deutschland zu ziehen.

Nachdem ich im September 2014 mein Studium im Bauingenieurwesen abgeschlossen habe, konnte ich keine Arbeit in Spanien finden. Deswegen habe ich die Möglichkeit, in deutschsprachiges Land umzuziehen, ernst in Betracht gezogen, um meine Karriere weiterzuentwickeln. Nach intensiver Suche habe ich das d.eu.tsch-Stipendium von der Metzler-Stiftung gefunden. Das war genau, was ich brauchte, und seit Januar 2015 bin ich in Frankfurt eine d.eu.tsch-Stipendiatin.

Anfang März haben wir beim Goethe-Institut eine Test-B2-Prüfung im Kurs geschrieben, um unser Deutschniveau zu prüfen. Dafür habe ich mich vorbereitet und dementsprechend bestanden. Nach diesem Test fühle ich mich sehr motiviert, intensiv weiter zu lernen, um die Prüfung C1 Ende April zu bestehen.

Am 10. März gab es in Frankfurt eine Jobmesse des VDI für Ingenieure. Da konnte ich mit einigen Firmen im Bereich Bauingenieurwesen sprechen. Meiner Ansicht nach sind Jobmessen die perfekte Gelegenheit, um direkt Kontakt mit einer Firma zu knüpfen, da man sich in einer angenehmen Atmosphäre befindet und auch Fragen an die Firma stellen kann. Die nehmen da keine Unterlagen an, sondern man muss sich danach online bewerben.

Während des Monats hatte ich auch verschiedene Termine mit Beramí berufliche Integration e.V., dem Welcomecenter, der Arbeitsagentur und auch Headhuntern. Das Welcomecenter hat mir besonders geholfen, sowohl um meinen Lebenslauf zu verbessern, als auch um ein Vorstellungsgespräch zu üben.

Ende März hat meine Familie mich an Ostern in Frankfurt besucht. Es was schön, ihnen Frankfurt zu zeigen, und auch andere wunderschöne Orte der Region zusammen zu besuchen, wie Heidelberg und Rüdesheim am Rhein. Sie haben besonders das deutsche Essen sehr genossen und waren sehr überrascht, wie gut ich auf Deutsch kommunizieren kann.

Ich fühle ich mich jetzt viel sicherer beim Sprechen, lesen und auch schreiben. Allerdings fehlt mir noch die Fachsprache im Bereich Bauingenieur. Dafür werde ich nach der Prüfung Fachbücher suchen oder Seminare besuchen.

Mit dem Zusammenleben bin ich sehr zufrieden. Bei allem freue ich mich sehr darüber, dass meine Mit-Stipendiaten sehr nett und hilfsbereit sind. Außerdem kochen wir manchmal zusammen, sodass ich leckere Spezialitäten aus Portugal und Griechenland probieren kann.