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„Es passiert so viel auf einmal – es ist eine Herausforderung, Prioritäten zu setzen.“

Schon zwei Monate des d.eu.tsch- Stipendiums sind vorbei. Und während ich im Januar hauptsächlich mit meinem Einleben in Frankfurt zu tun hatte, habe ich mich im Februar meistens mit meiner Arbeitsvorbereitung beschäftigt und damit, die Stadt kennenzulernen.

Obwohl ich dieses Programm sehr genieße, finde ich es manchmal schwierig alles zu kombinieren und Prioritäten zu setzen. Weil es viel zu tun gibt und der Tag nur 24 Stunden hat! Jeden Tag besuchen wir den Deutschkurs und danach müssen wir lernen und die Hausaufgaben machen. In meinem Bereich ist es besonders notwendig, die Sprache fließend zu sprechen Ich versuche deswegen dieses Lernangebot zu nutzen, um mich zu verbessern.

Gleichzeitig bereiten wir uns darauf vor, eine Arbeitsstelle zu finden. Letzten Monat habe ich mich mit dem Verfassen meines Lebenslaufes auf Deutsch beschäftigt. Die Angestellte vom Welcomecenter hat mir dabei sehr geholfen und hat mir einige essenzielle Tipps gegeben. Wir sind auch von „berami- berufliche Integration e.V.“über die Anerkennung unserer Diplome informiert worden. Ich habe auch mit der Suche nach einer Arbeitsstelle angefangen.

Glücklicherweise ist unsere Lehrerin, Frau Victor, jeden Tag hier für uns. Immer hilft sie uns und leitet sie uns dazu an, um unsere Bewerbungen zu vorbereiten.

Außerdem hat mir das Verhältnis zu den Einheimischen einen guten Eindruck gemacht. Die Frankfurter sind sehr freundlich, kommunikativ und hilfsbereit. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine sehr nette Frau, die mir bei einer Störung in der U-Bahn geholfen hat, meinen Weg zu finden. Die meisten zeigen auch Verständnis für unser Sprachniveau.

Im Februar habe ich zusätzlich an vielen Aktivitäten des Kulturprogramms vom Goethe-Institut teilgenommen. Während der Besuche hatte ich die Gelegenheit, mit vielen Leuten zu sprechen und mein Deutsch zu üben. Es gefällt mir auch sehr, dass ich dadurch nicht nur die Stadt, sondern auch die deutsche Kultur und die deutschen Bräuche kennen lerne. Ich glaube, dass es ein bedeutsames Stadium der Integration in einem Land ist.

Ich fühle mich natürlich sehr glücklich weil ich alle diese Erfahrungen zusammen mit fünfzehn wunderbaren Menschen erlebe. Wir haben viel Spaß und wir passen sehr gut zusammen. Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsame Sorgen, Ziele und Träume haben, dass wir einander unterstützen, und dass wir Mitreisende für unsere neue Reise in Deutschland haben.