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„Beim Kardiologenkongress habe ich fast alles verstanden – ich merke, ich bin schon gut vorbereitet für die ‚Real World‘.“

Das Stipendium ist fast vorbei und die Entwicklung ist bemerkbar. Heute finde ich in meinem Alltag kaum Schwierigkeiten, nur auf Deutsch zu sprechen.

Ich habe viel getan: Anfang März gab es ein Seminar für ausländische Ärzte. Es ging um eine Einführung in das deutsche Gesundheitssystem. Nicht nur Themen wie Krankenversicherungen, die verschiedenen Arten von Versorgungen in Deutschland oder rechtliche Begriffe im Krankenhaus wurden besprochen, sondern auch die erforderlichen Deutschkenntnisse und Anerkennung der ausländischen Arztdiplome. Es war interessant und sehr nützlich.

Außerdem habe ich eine gute Nachicht bekommen: Wir Ärzte haben die Möglichkeit, im Frankfurter Bürgerhospital eine Hospitation zu machen. Ich habe schon mit dem Chefarzt gesprochen und wir haben zusammen eine Entscheidung getroffen: im Mai gehe ich jeden Tag dahin. Dies ist eine super Gelegenheit, um sowohl die medizinische Fachsprache zu üben als auch die Routine in einem deutschen Krankenhaus kennen zu lernen.

Darüber hinaus habe ich an einem medizinischen Kongress teilgenommen. Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, der wichtigste Kongress in Deutschland für Kardiologie. Der hat vier Tage gedauert und war wirklich groß: ein Beispiel: gleichzeitig fanden zwanzig Seminare statt. Man musste sich vorher entscheiden, welches Seminar für einen am wichtigsten war. Es war eine besondere Welt, wo die besten und führenden Kardiologen teilnahmen. Überraschenderweise habe ich fast alles verstanden. Dies zeigte mir, dass ich fast vorbereitet für die „Real World“ bin. Das war eine großartige Erfahrung.

Außerdem arbeiten wir zusammen mit dem „Welcomecenter Hessen“. In den letzten Monaten haben wir Tipps für den Lebenslauf bekommen und in diesem Monat arbeiten wir an Vorstellungsgesprächen. Diese Zusammenarbeit finde ich wichtig für den Eintritt in den Arbeitsmarkt.

Die Zeit für Bewerbungen ist gekommen. Mit der Unterstützung, die ich bisher bekommen habe, fühle ich mich jetzt vorbereitet, diesen Schritt zu machen. Mein Plan für den nächsten Monat ist: zuerst bewerbe ich mich, gleichzeitig übersetze ich die Dokumente, die ich schon für die Approbation gesammelt habe, und dann natürlich versuche ich, die C1-Prüfung zu bestehen. Ich erwarte ja einen erfolgreichen Monat!