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Stipendiatenberichte – Update Juli 2017

„Die ersten Tage in der Klinik in Wuppertal waren perfekt.“

Emiliana Di Geronimo, 30 Jahre, Ärztin (Ziel Fachärztin für Orthopädie) aus Rionero Sanniticio, Italien
Emiliana Di Geronimo, 30 Jahre, Ärztin (Ziel Fachärztin für Orthopädie) aus Rionero Sanniticio, Italien

Schon ein Monat im Krankenhaus! Jeden Tag ist für mich eine kleine Herausforderung, ich versuche immer, alles zu verstehen und das ist nicht einfach.

Im OP-Saal ist es mit dem Mundschutz fast unmöglich, die Kollegen gut zu verstehen! Aber es geht mit der Zeit und der Gewohnheit immer besser. Einige Fortschritte habe ich auch gemacht. Jetzt kann ich etwas allein im Krankenhaus machen, die Aufnahme von Patienten zum Beispiel. Meine Kollegen sind nett und hilfreich und ich kann immer ohne Probleme fragen. Mir gefallen jeden Tag die Gespräche mit den Patienten. Ich lerne Redewendungen oder Sprichworte und höre komische Geschichten.

Alle die Kollegen sind nett und hilfreich und ganz am Anfang haben sie mir eingeladen, Fußball zusammen zu spielen. War es ein Traum?!

Ich habe auch schon mit meinen italienischen Freunden, die in Düsseldorf leben, in meinem Garten gegrillt und wir haben auch mit meinen Nachbarn angestoßen. Ich finde die Deutschen sehr freundlich!

Für den Sommer habe ich nicht etwas besonders geplant. Ich will auf die Arbeit mich stark konzentrieren. Ich hoffe, so wie für die Deutsche Sprache, werde ich auch viele Fortschritte in der Arbeit machen. Ich muss jeden Tag weiter lernen, sowohl die technische Dinge, wie zum Beispiel das Software im Krankenhaus, als auch die orthopädischen Begriffe. Ich bin sehr motiviert!

Nicht nur manchmal mache ich Fehler mit der Grammatik, aber alle sagen, dass ich gut Deutsch kann. Aber ich bin noch nicht sicher!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass alles in diesem Stipendium geklappt ist, besser als ich mir vorstellen konnte. Und ich muss nochmal behaupten, dass die Tage während des Stipendiums supernützlich waren, deswegen will ich nochmal bei der Metzler-Stiftung mich bedanken!


„Ich bekomme erste Praxis im Fonds-Risikocontrolling bei Metzler.“

Malika-Ouharrou-Alrais
Malika Ouharrou Alrais, 28 Jahre, Bsc. Mathematikerin (Analyse und Statistik) aus Barcelona, Spanien

Momentan lebe ich in Frankfurt und ich bin glücklich, dass ich hier meine Familie habe und mit Ihnen lebe. Ich habe eine Zusage von der Metzler Bank bekommen, und ab Juli fange ich ein Praktikum im Bereich Fonds-Risikocontrolling an, es dauert drei Monate und ich kann damit meine Mathe-Kenntnisse in die Praxis umsetzen, viele Erfahrungen sammeln und einen guten Einblick über diesen Bereich bekommen. Beim Praktikum habe ich die Möglichkeit es zu erweitern, wenn ich ab Oktober ein Master studieren kann. Ich habe mich an der Universität beworben und ich hoffe, dass alles gut klappt und ich ab Oktober mein Master anfangen kann.

Vor dem Anfangs des Praktikums, ich habe einen Einführungskurs bekommen, damit ich mehr weiß, worum alles geht und eigentlich habe ich viele Begriffe und viele Wörterschätze gelernt. Meine größte Herausforderung, steht immer noch, die Sprache fließend zu sprechen, aber das kommt mit der Zeit und wenn ich alltäglich mit den Kollegen spreche.

Jetzt freue ich mich auf das Praktikum und ich hoffe, dass ich viel lernen und viele Kontakte mit den Leuten aufbauen kann.


„Jetzt habe ich In den Niederlanden eine berufliche Zukunft gefunden.“

Javier Lopez Carillo, 28 Jahre, Bsc. Maschinenbauingenieur (Automobiltechnik) aus Madrid
Javier Lopez Carillo, 28 Jahre, Bsc. Maschinenbauingenieur (Automobiltechnik) aus Madrid

Nach mehreren Angeboten habe ich mich am Ende für die Position in die Niederlande entschieden, in der ich eine langfristige Perspektive und einen unbefristeten Vertrag habe. Auch kann ich dort die deutsche Sprache benutzen. Ich werde für ein Produkt weltweit verantwortlich sein, in der Engineering Abteilung.

Nach zwei Wochen Ferien in Spanien bin ich Mitte Juni nach Holland geflogen und habe meine neue Arbeit angefangen. Fast zwei Woche habe ich schon gearbeitet und jetzt bin ich auf der Suche nach einer Wohnung in Breda. In Niederlande ist der Wohnungsmarkt genauso schwer wie in Deutschland, weil es nicht so viele freie Wohnungen gibt. Die Wohnungen sind online ein paar Tagen und danach schon gemietet oder ¨Verhuuurd¨, wie die Niederländer auf ´Dutch‘‘sagen.

Die Arbeit bei Flowserve ist sehr interessant, weil ich für einige Produkte verantwortlich bin. Momentan sollte ich nicht nur die neue Aufgabe lernen, sondern auch schon die täglichen Probleme des Produktes korrigieren. Sehr viel ist zu tun – aber auch macht es sehr viel Spaß.


„Für mich beginnt in Karlsruhe der Start in das Berufsleben als Planungsingenieurin für Infrastrukturprojekte.“

Georgia Spathara
Georgia Spathara, 28 Jahre, Diplom-Bauingenieurin aus Larissa, Griechenland

Am Anfang Juni habe ich eine Stellenzusage bei der Firma TTK in Karlsruhe bekommen. Die Firma beschäftigt sich im Bereich des Schienenverkehrs und ich bin als Planungsingenieurin für Infrastrukturprojekte angestellt.

Die Stelle ist sehr interessant für mich und mit großen Entwicklungsmöglichkeiten. Gleichzeitig sollte ich alle die notwendige Prozesse für meine Anstellung einführen und nach Karlsruhe umziehen. Die Wohnungssuche in Karlsruhe ist eine große Sache und kann  Monate dauern wegen der hohen Anzahl der Studenten. Jetzt wohne ich in einer ruhigen und gemütlichen Wohnung mit zwei netten Mitbewohnerinnen und suche noch nach einer eigenen Wohnung. Was die Stadt betrifft, ist Karlsruhe nicht nur eine sehr schöne Stadt mit viel Grün und netten Leuten, sondern auch eine Stadt mit zahlreichen Museen und abwechslungsreichen Veranstaltungen und Unterhaltungsmöglichkeiten. Ich freue mich darauf, die ganze Stadt bald zu entdecken.


„Meine berufliche Laufbahn startet im August bei der KfW für ein internationales Projekt.“

Maximos Papadamos, 26 Jahre, Msc. Bauingenieur aus Athen
Maximos Papadamos, 26 Jahre, Msc. Bauingenieur aus Athen

Im Juni traf ich meine Entscheidung, bei der KfW im Rahmen eines internationalen Projekts zu arbeiten. Die Besonderheiten der Stelle haben mich überzeugt, aber auch, in die Stadt, wo ich ein bisschen mehr als sechs schöne Monate verbrachte, schließlich zurückzukehren und ich freue mich sehr darüber, dass ich wieder nach Frankfurt komme.

Am Ende Juni bin ich in Griechenland geflogen und seitdem genieße ich die Zeit mit Familie und Freunden, bis ich am Ende Juli nach Deutschland zurückkehre.

Ich freue mich auf meine erste berufliche Erfahrung in Deutschland und die Verbesserung meiner Deutschkenntnisse. Juni war auch ein von Abschieden geprägter Monat, Abschiede, die das Ende einer schönen Periode signalisieren. Zum Glück sind gute Leute schließlich in Reichweite von Frankfurt und Teepartys scheinen immer noch möglich zu sein.


„Ich habe ein Zertifikat im HOAI und der Kostenermittling AVA erworben.“

Georgios Panagiotakis, 31 Jahre, Msc. Bauingenieur aus Xanthi, Griechenland
Georgios Panagiotakis, 31 Jahre, Msc. Bauingenieur aus Xanthi, Griechenland

Ein halbes Jahr lang bin ich bereits in Deutschland und ich bin jeden Tag dankbar für diese tolle Chance, die die Metzler-Stiftung mir gegeben hat. Ich habe innerhalb dieses Zeitraums viele Klischees und Vorurteile abgebaut. Und das sollte hervorgehoben werden.

Dank eines Bildungsgutscheins von der Arbeitsagentur konnte ich ein Seminar besuchen  zum Thema Kostenermittlung, AVA und HOAI im Bauwesen. Dort habe ich ein Lehrgangszertifikat erworben und mit viel Bemühung die stufenweise Baukostenermittlung nach HOAI 2013, die Durchführung einer Ausschreibung/-Vergabe-Abrechnung mit Hilfe einer Ausschreibungssoftware, die Anwendung der VOB, die Vertragsbedingungen, das Prüfen und Werten von Baukosten und Baurechnungen in den unterschiedlichen Bauphasen aus der Sicht des Planers gelernt. Ich bin hellauf begeistert, weil dieses Zertifikat zweifellos Türen auf dem Arbeitsmarkt öffnet.

Dieses Stipendium war für mich die beste Gelegenheit in Deutschland zu leben und eine Arbeitsstelle als Bauingenieur zu finden. Deswegen werde ich hierbleiben und nicht zurück nach Griechenland fliegen, um Sommerferien zu machen. Meines Erachtens nach muss man in Deutschland bleiben, wenn jemand wirklich in Deutschland arbeiten will. In diesem Sinne hat man zweifellos bessere Chancen eine gute Arbeitsstelle zu finden. Abgesehen davon kann man jeden Tag Deutsch sprechen und die deutsche Kenntnisse verbessern. In diesem Fall glaube ich, dass das Niveau immer besser werden kann.


„Mein Praktikum bei BMW in Leipzig ist sehr interessant.“

Oscar Moreno Montero, 28 Jahre, Bsc. Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik aus Madrid, Spanien
Oscar Moreno Montero, 29 Jahre, Bsc. Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik aus Madrid, Spanien

Seit dem 8. Mai bin ich in Leipzig für ein sechsmonatiges Praktikum bei BMW. Alle Mitarbeiter sind nett, hilfsbereit und Profis. Ich lerne viele neue Sachen und meine täglich Erlebnisse sind sehr interessant. Gleichzeitig trainiere ich meine deutschen Sprachkenntnisse. Die Entwicklungsmöglichkeiten hier in Deutschland sind hoch und werden für mich immer eine Motivation sein.

Schon zwei Monate nach dem Stipendium fühle ich mich besser integriert in die deutsche Kultur durch einen normalen Arbeitstag und die verschiedene Aktivitäten wie z. B. einen Grill mit den anderen Mitarbeitern und die Tanzkurse, wo bin ich mich angemeldet habe.

Anfang Juni hat meine Familie mich besucht. Es war schön, ihnen Leipzig zu zeigen, und auch andere wunderschöne Orte der Region zusammen zu besuchen, wie Dresden.

Leipzig biete eine interessante Kultur der Musik. Fast jedes Wochenende gibt es ein Konzert. Ich war in ein Open Air Klassik-Konzert in einem Park, wo viele Menschen waren trinken und grillen in Gruppen.

Bis jetzt habe ich viele Sachen gelernt, aber muss ich denken, was ist wichtig für später.

Vielen Dank für alles!


„Als Planungsingenieurin in Berlin geht für mich ein Traum in Erfüllung.“

Maria Paraskevopoulou, 31 Jahre, Msc. Bauingenieurin aus Athen, Griechenland
Maria Paraskevopoulou, 32 Jahre, Msc. Bauingenieurin aus Athen, Griechenland

Ich wohne in Berlin und ich habe einen Job als Bauingenieurin – ein Satz, den ich mir vor einigen Monaten nicht vorstellen konnte, dass ich ihn schreiben würde.

Ich arbeite seit Anfang Juni in einer Firma für Baumanagement und Immobilienberatung. Die Anzeige habe ich im Internet gefunden und ich werde mich mit Baumanagement, Objektüberwachung und Bauleitung beschäftigen. Die Stelle ist fest, unbefristet und für mich geeignet, da ich dort meine Erfahrung aus Griechenland nutzen kann. Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich, was mich fachlich sehr reizt.

Die Kollegen sind nett und alle wollten mich kennenlernen. Ich habe das Gefühl, dass ich sehr schnell in der Lage sein werde, meinem Team zu helfen. Ich bin überzeugt, dass wir eine sehr gute Zusammenarbeit haben werden.

Die Firma ist modern und ich kann nach einem Monat sagen, dass das Arbeitsklima auch gut ist. Es gefällt mir auch sehr, dass sie in der Mitte von Berlin ist! Den Berliner Dialekt empfinde ich als eine große Herausforderung und ganz anders verglichen mit Hochdeutsch. Man braucht viel Zeit, Berlinerisch zu beherrschen und ich vermisse schon Hochdeutsch! Alles war leichter in Frankfurt, wo alle deutlich sprechen!

Berlin ist eine große Stadt mit viel zu entdecken: Kultur, Vergnügen, Geschichte. Junge Leute, viele Künstler, alternative Menschen, Menschen aus der ganzen Welt, alle hier.

Ich freue mich darüber, dass alles so schnell nicht nur für mich, sondern auch für meine Freunden vom Stipendium geklappt hat. Wir halten noch Kontakt, obwohl wir jetzt in verschiedenen Städten wohnen und wir planen, uns bald zu treffen.


„Ich hospitiere in einem Berliner Krankenhaus.“

Daniel Azevedo, 27 Jahre, Arzt (Ziel Facharzt für Orthopädie) aus Corroios, Portugal
Daniel Azevedo, 27 Jahre, Arzt (Ziel Facharzt für Orthopädie) aus Corroios, Portugal

Ich bin im Juni nach Berlin gezogen und habe mich für die nächsten Monate vorbereitet.

Während ich noch auf das Zertifikat meiner Fachsprachprüfung C1 Medizin warte, suche ich weitere Hospitationen in Berlin. Ich werde meine erste Hospitation im Juli im Martin Luther Krankenhaus anfangen und ich werde dort bis August bleiben.

Ich hoffe in den nächsten Wochen kann ich nicht nur mein Deutsch im Krankenhaus

verbessern, sondern auch meine orthopädischen Fähigkeiten. Nächste Woche werde ich auch einen neuen Deutschkurs beginnen, damit ich mein Deutsch besser und besser machen kann.

Sobald ich mein Zertifikat bekomme, werde ich mich für die Approbation in Berlin

bewerben und in ein paar Monaten bin ich bereit, einen Job in Berlin zu bekommen.

Alles geht so wie ich es geplant habe und es macht mich sehr glücklich. 


„Meine Arbeitssuche läuft auf vollen Touren.“

Taxiarchis Charalampous, 26 Jahre, Msc. Maschinenbauingenieur (Schwerpunkt Industrial Management und Operations Research) aus Melissia, Griechenland
Taxiarchis Charalampous, 26 Jahre, Msc. Maschinenbauingenieur (Schwerpunkt Industrial Management und Operations Research) aus Melissia, Griechenland

In Bezug auf die Arbeitsuche läuft es immer praktischer im Vergleich zur Vergangenheit. Jetzt kann ich schneller und sorgfältiger meine Bewerbungen machen. Zurzeit befinde ich mich in der Lage, auf die Antwort einer sehr interessanten Firma zu warten. Die größte Schwierigkeit während meines letzten Vorstellungsgespräches war, meine bisher gesammelten Kenntnisse zu erklären. Ich hoffe dass am Ende des Vorstellungsgespräches alles gut gelaufen war.

Ich wiederhole die Fachterminologie meines Bereichs, weil es das wichtigste für ein Vorstellungsgespräch ist. Außerdem helfen mir verschiedene Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften das Deutsch zu üben. Zudem habe ich im Juli vor, zeitweilig nach Griechenland zurückzukehren und später erneut nach einer Wohnung in der Nähe von Frankfurt zu suchen. Abschließend möchte ich sagen, dass ich mich auf die neuen Erlebnisse in Deutschland freue.


„Ich arbeite jetzt genau in dem Feld, das ich studiert habe. “

Gianluca Ardissoni, 26 Jahre, Msc. Ingenieur für Nuklear- und Energietechnik aus San Mauro Torinese, Italien
Gianluca Ardissoni, 26 Jahre, Msc. Ingenieur für Nuklear- und Energietechnik aus San Mauro Torinese, Italien

Ich wohne jetzt in Aschaffenburg, und arbeite seit Mitte Juni in Kleinheubach. Die Arbeit ist sehr interessant und anregend: Ich arbeite in einer Sonderanlage für die Kälteproduktion. Und zwar, Kälteproduktion nicht in normalen Bereichen: zum Beispiel müssen wir Anlagen produzieren, die einen Prüfstand für die Bremsen der Autos konstant zu -20°C für verschiedene Stunden halten müssen, damit die Bremsen auch in extremen klimatischen Konditionen korrekt geprüft werden können. Das ist genau das, was ich an der Uni studiert habe. Es könnte auch die Möglichkeit in der Zukunft sein, solche Projekten mit in meine Heimatstadt zu nehmen, und damit mich zu beschäftigen, das würde mich überhaupt freuen.

Die Stadt gefällt mir auch gut, ich habe ein bisschen das Volksfest genossen, trotzdem hatte ich noch nicht die Zeit, sie genau zu entdecken und kennenzulernen, aber dafür gibt es auch kein Druck. Ich wohne noch in einer WG, und werde Mitte Juli in eine endgültige Unterkunft ziehen – zu mindestens für einige Jahre.

Ich bleibe dann zum Glück weniger als eine Stunde von Frankfurt entfernt und bin deshalb erfreut, dass ich mit meinen Frankfurter Freunden einfach Kontakte halten kann.

Ich bedanke mich nochmal bei der Metzler Stiftung, die uns diese Möglichkeit gegeben hat.


„Bei der KfW Entwicklungsbank starte ich als Berufseinsteiger.“

Francisco Alvarez Abelleira, 31, Jahre, Msc. Industrial Engineering und Msc. Enviromental Engineering aus Lugo, Spanien
Francisco Alvarez Abelleira, 31, Jahre, Msc. Industrial Engineering und Msc. Enviromental Engineering aus Lugo, Spanien

Der Juni war ein Monat des Neustarts. Wenn ich Bilanz ziehe, muss ich feststellen, dass in den letzten Monaten viele persönliche und professionelle Ziele erreicht wurden.

Einerseits begann ich in der KfW Entwicklungsbank in der Energie-Südasien-Abteilung zu arbeiten und der Start könnte nicht besser sein. Als ich in meine Abteilung ankam, wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Die Unternehmenskultur und Arbeitsbedingungen machen die Anpassung an die neue Arbeitsumgebung schnell und unkompliziert. Die Stelle bietet eine ideale Möglichkeit in internationalen und innovativen Arbeitsteam und Vorhaben zusammenzuarbeiten und ich freue mich ganz besonders auf die kommenden Herausforderungen. Während dieses Monates habe ich mich wegen den Beantragungen von erforderlichen Dokumenten mit den deutschen bürokratischen Verfahren vertraut gemacht. In Moment wohne ich in Bockenheim und, entdecke Frankfurt neu. Jetzt liegt eine neue Etappe vor mir, in der ich hoffe dass ich mich beruflich wie persönlich weiter entwickeln kann.

In Bezug auf die deutsche Sprache werde ich mich in Zukunft mit der Vertiefung in der technischen Fachsprache beschäftigen, weil sie einen großen Vorteil für künftige professionelle Herausforderungen darstellen könnte.

Schließlich bin ich dankbar für die empfangene Unterstützung und ich freue mich auf die Herausforderungen, die die neue Etappe in Deutschland mit sich bringt.


„Jetzt ist es offiziell, ich arbeite als Bauüberwacher bei der Deutschen Bahn.“

Alexandros Plexidas, 27 Jahre, Msc. Bauingenieur aus Trikala, Griechenland
Alexandros Plexidas, 28 Jahre, Msc. Bauingenieur aus Trikala, Griechenland

Ich habe schon angefangen in Mainz zu arbeiten, hier gibt es ein sehr positives Arbeitsklima und die Kollegen sind sehr nett. Die Fachbücher sind viele und die Terminologie bezüglich der Eisenbahnbauwerke ist mir noch unbekannt. Natürlich habe ich noch viel zu lernen aber im Laufe der Zeit kommt alles in Ordnung. Ich bin froh, dass ich in der Lage sein werde, in einem Unternehmen eines solchen Kalibers zu arbeiten, so wichtig und einflussreich für die Deutsche Wirtschaft.

Der Anmeldungsprozess bei den öffentlichen Diensten war nicht reibungslos und der Papierkrieg war stressig aber dank der Hilfe und der Unterstützung von meinem Paten habe ich alles erledigt und ich habe endlich die Kuh vom Eis geholt. Aller Anfang ist schwer.

Jetzt wohne ich in Mainz. Ich habe eine temporäre Wohnung gefunden aber suche auch nach etwas Festes. Ich muss sagen, dass ich Frankfurt schon vermisst habe. Glücklicherweise ist Frankfurt ganz in der Nähe und die Verbindung mit dem S8 ist sehr oft. Mainz ist eine sehr schöne Stadt, obwohl es eine große Baustelle im Stadtzentrum gibt und das macht die Durchreise schwer. Leider konnte ich nicht Urlaub in Griechenland machen, aber es lohnt sich, deinen Urlaub abzusagen, um Teil des größten Verkehrsunternehmens in Deutschland zu sein.


„Das neue Leben in Erfurt gefällt mir.“

Ioanna Toumpanou, 27 Jahre, Msc. Bauingenieurin aus Nafpaktos, Griechenland
Ioanna Toumpanou, 27 Jahre, Bsc. Bauingenieurin aus Nafpaktos, Griechenland

Ich habe mit den anderen Bauingenieuren das Seminar über HOAI im Bauwesen abgeschlossen und das entsprechende Zertifikat erworben. Außerdem habe ich eine Wohnung in Erfurt gemietet und ich bin dorthin umgezogen. Mitte Juni habe ich meine Tätigkeit als Planungsingenieurin beim Poch + Zänker Ingenieurbüro angefangen. Das Arbeitsklima ist angenehm und meine Kollegen sind sehr nett und freundlich. Sie sind immer bereit mir nicht nur bei meinen Aufgaben, sondern auch mit der Sprache zu helfen.

Neben der Arbeit bin ich auch sehr zufrieden mit dem Leben in Erfurt. Erfurt hat eine schöne Altstadt mit vielen Gassen und kleinen Brücken über den Fluss Gera. Ich bin hier nur zwei Wochen aber ich habe mich schon eingelebt. Trotzdem ist die deutsche Sprache immer die größte Schwierigkeit. Immer mehr versuche ich mein Deutsch zu verbessern, dadurch dass ich deutsche Bücher lese. Deshalb ist möglicherweise ein zukünftiges Plan, weiter Deutschkurse an der Volkshochschule zu besuchen.


„Um Erfahrungen zu sammeln, mache ich ein weiteres Praktikum im Bürgerhospital.“

João Ventosa, 26 Jahre, Arzt aus Almada, Portugal
João Ventosa, 27 Jahre, Arzt (Ziel Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) aus Almada, Portugal

Im Moment wohne ich im Frankfurt-Innenstadt, in der Nähe vom Willy-Brandt-Platz und ich freue mich sehr darüber, dass ich so nah zu alles bin. Ich kann überall mit meinem Fahrrad fahren. Ich wohne zusammen mit zwei deutschen Studenten und sie sind toll. Ich übe viel Deutsch mit Ihnen. Ich hatte ohne Frage viel Glück. Leider gehen sie ins Erasmus-Jahr und ich muss eine neue Wohnung für September suchen - aber ich fange schon an und habe ein gutes Gefühl darüber.

Ich habe die C1med-Prüfung am Anfang Juni bestanden und das bedeutet, dass ich alles gemacht habe, was ich machen muss, um die Approbation zu bekommen, trotzdem muss ich noch warten auf das C1 Medizin-Fachsprachprüfung Zertifikat. Damit ich mehr Erfahrung habe, wenn ich in dem deutschen Arbeitsmarkt eintrete, fang ich ab Juli ein neues Praktikum im Bürger-Hospital an.

Ich möchte mich gern bei der Metzler-Stiftung und dem Goethe-Institut Frankfurt für die ganze Hilfe und Gelegenheiten bedanken, die sie zur Verfügung gestellt haben.