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Stipendiatenberichte Update 1 – Oktober 2018

„…Deutschland oder Italien, das ist eine schwere Entscheidung...“

Emanuele Dussin, 31 Jahre, Arzt aus Ferrara, Italien – „d.eu.tsch“-Stipendiaten 2018
Emanuele Dussin, 31 Jahre, Arzt aus Ferrara, Italien

Aktuell wohne ich in Italien und arbeite dort bei einem ärztlichen Bereitschaftsdienst. Dank des "d.eu.tsch" Programms, habe ich die Möglichkeit vielleicht in Bozen zu arbeiten, wo man, um als Arzt zu arbeiten, eine italienische Approbation und ein C1 Goethe-Institut Zertifikat braucht. Das ist eine sehr gute Möglichkeit für mich, weil die Arbeitsbe­ding­ungen da gut sind und die Dolomiten nur 20 Minuten mit Auto entfernt sind. Insgesamt fühle mich hier sehr gut und deshalb läuft die Zeit sehr schnell. Zwar vermisse ich einerseits meine Kommilitonen in Frankfurt, andererseits habe ich hier alles was man braucht, meine Lieben in der Nähe, gut Essen, im Gebirge wandern oder im Meer schwimmen…


„Ich verlege Glasfaserkabel für schnelles Internet in der Pfalz.“

Konstantinos (Kostas) Georgousakis, 27 Jahre, MEng. Bauingenieur und MSc. Erdölingenieur aus Chania, Griechenland  – „d.eu.tsch“-Stipendiaten 2018
Konstantinos (Kostas) Georgousakis, 27 Jahre, MEng. Bauingenieur und MSc. Erdölingenieur aus Chania, Griechenland

Seit vier Monaten arbeite ich als Bauleiter für die Firma Artemis. Eingesetzt werde ich mit einer Gruppe von zwölf Mitarbeitern in Heuchelheim bei Fran­ken­thal, wo wir das Glasfasernetz bauen. Ich wohne in einem kleinen Dorf, Dirmstein, in einer bequemen Wohnung, genau fünf Minuten von meinem Arbeitsplatz… Die Bauleitung von Glasfasernetzverlegung ist eine interessante aber schwere Herausforderung. Man muss in der Lage sein, ein sensibles Gleichgewicht mit vielen Parametern zu erhalten. Die not­wen­dige Qualität, die Zufriedenheit der Stadt und der Bewohner, die technischen und fachlichen Anforderungen, und zu guter Letzt, die geforderte Leistung, die der Kunde erwartet.

In Dirmstein hat letzte Woche ein tradi­tionelles Fest stattgefunden. Es war ein neues und spannendes Erlebnis für mich. Viele Leute die lachen und mit Liter-Biergläsern laufen. Nach der Arbeit war es genau die richtige Situation, um zu entspannen!

Vor dem Anfangs des Praktikums, ich habe einen Einführungskurs bekommen, damit ich mehr weiß, worum alles geht und eigentlich habe ich viele Begriffe und viele Wörterschätze gelernt. Meine größte Herausforderung, steht immer noch, die Sprache fließend zu sprechen, aber das kommt mit der Zeit und wenn ich alltäglich mit den Kollegen spreche.

Jetzt freue ich mich auf das Praktikum und ich hoffe, dass ich viel lernen und viele Kontakte mit den Leuten aufbauen kann.


"Seit September arbeite ich für Merck in Darmstadt“

Athina Petsou, 27 Jahre, MSc. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik/Denkmalschutz und MSc. Chemieingenieurin aus Piräus, Griechenland  – "d.eu.tsch"-Stipendiaten 2018
Athina Petsou, 27 Jahre, MSc. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik/Denkmalschutz und MSc. Chemieingenieurin aus Piräus, Griechenland

Aktuell wohne ich in der schönen WG in Alt-Rödelheim, beim Brentanopark. Das freut mich sehr, bei der Natur zu wohnen. Ich gehe täglich in den Park und das entspannt mich.
Zudem bin ich glücklich, weil ich eine Arbeitsstelle, die zu mir passt, gefunden habe. Über eine Zeitarbeitsfirma arbeite ich für ein Projekt bei Merck in Darmstadt (Aufbau eines datenbankbasierten Qualitätsmanagements). Am 11. September habe ich angefangen. Das Erlebnis ist sehr gut, bis jetzt und die Atmosphäre mit meinen Kollegen ist sehr angenehm. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, so dass das Leben in Frankfurt ein bisschen leich­ter ist, jetzt dass ich alleine bin.
Es ist auch einen Weg, meine Deutschkenntnisse mehr zu üben. Meine Pläne für die Zukunft sind Erfahrung zu sammeln und neue Dinge zu entdecken. Ein neues Kapitel, beginnt und ich kann nicht glücklicher sein.


„Das Schwierigste für mich ist weiterhin die Sprache – im Büro bei der KfW lerne ich immer dazu.“

Katerina Perakaki, 29 Jahre, BSc. Economic and Regional Development aus Athen, Griechenland – "d.eu.tsch"-Stipendiaten 2018
Katerina Perakaki, 29 Jahre, BSc. Economic and Regional Development aus Athen, Griechenland

Ich habe einen Job gefunden in KFW Bankengruppen im Bereich Rechnungswesen und arbeite dort seit Anfang September. Ich habe viele Leute da kennen gelernt, allerdings ist das Schwierigste die Sprache. Es ist nicht einfach alle zu verstehen, sowohl die fachliche Sprache als auch die Sprache meiner Kolleginnen. Ich glaube in Zukunft und in der Zeit kann ich alles verbessern.

Außerdem habe ich jetzt meine eigene Wohnung in Hausen. Sie ist sehr schön, aber ich habe noch viele Dinge zu tun, wie z.B. viele Möbel zu kaufen.


„Ich versuche möglichst viel über die verschiedenen Aufgaben der KfW zu lernen.“

Eirini Makridou, 26 Jahre, BSc. Mathematik (Statistik & Operational Research), aus Drama, Griechenland - "d.eu.tsch"-Stipendiaten 2018
Eirini Makridou, 26 Jahre, BSc. Mathematik (Statistik & Operational Research), aus Drama, Griechenland

Seit 1. August bin ich bei der KfW im Bereich Rechnungswesen eingestellt. Meine Hauptverantwortung zurzeit ist die Beobachtung der Qualitäts­sicherung der Dokumente, wie sie vom Designkernteam weiterent­wickelt werden. Aber weil die KfW eine Förderbank ist, die eine breite Menge von Produk­ten bietet, versuche ich immer noch etwas mehr über die verschiedenen Abteilungen und Produkten zu lernen.

Mein Leben hier in Frankfurt läuft ziemlich gut und jedes Wochenende treffe ich mich mit großer Vorfreude mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten, die hier geblieben sind! Ich wünsche für die Anderen, die zurückgeflogen sind und auf der der Suche nach einer Stelle hier in Deutschland sind, möglichst schnell wieder hier zu sein!

Seit Anfang Juli wohne ich in eine Zweier-WG in Alt-Sachsenhausen!