Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen und Hinweise entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Akzeptieren

Stipendiatenberichte – Update November 2018

„Ich lerne Deutschland immer besser kennen – nicht zuletzt durch meine Arbeit im Bundesamt für Kartografie.“

Krystallo Grammenou, 28 Jahre, MSc. Stadt- und Raumplanung/Geoinformatik und BSc. Ingenieur Planung- & Regionalentwicklung aus Siatista, Griechenland  – „d.eu.tsch“-Stipendiaten 2018
Krystallo Grammenou, 28 Jahre, MSc. Stadt- und Raumplanung/Geoinformatik und BSc. Ingenieur Planung- & Regionalentwicklung aus Siatista, Griechenland

Am 1. Juni habe ich die Arbeit beim Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in Frankfurt als Diplom-Ingenieurin der Fachrichtung Geoinformatik, Kartographie und Vermessungs­wesen angefangen. Der Arbeitsplatz ist sehr angenehm und die Kollegen freundlich und hilfsbereit.

Die Auf­ga­ben, die ich übernehme, sind sehr interessant und abwechslungsreich. Im Rahmen einer Fortbildung des Amts habe ich vor einer Woche am Seminar „Arbeit organisieren, Zeit managen und Stress bewältigen“ in Zeuthen teilgenommen, das von der Bundesakademie für öffentliche Ver­waltung durchgeführt wurde. Unter der fachkundigen Anleitung der Dozentin und von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer habe ich vieles gelernt. Inzwischen habe ich versucht mehr von Deutschland zu lernen. Ich bin in der nähen Umgebung vom Gästehaus gewan­dert und ich bin nach Berlin gefahren. Dort habe ich die Berliner Mauer, den Bundestag und das Brandenburger Tor besucht.

Trotzdem vermisse ich den Kurs mit unserer Lehrerin und natürlich die anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die Atmosphäre während des Kurses war immer angenehm und wir haben viel Zeit zusammen verbracht.


„Es ist mein Ziel, als Kinderärztin in Frankfurt zu arbeiten.“

Mónica Oliveira, 26 Jahre, Ärztin aus Vila Nova de Gaia, Portugal – "d.eu.tsch"-Stipendiaten 2018
Mónica Oliveira, 26 Jahre, Ärztin aus Vila Nova de Gaia, Portugal

Die Zeit vergeht und momentan bin ich leider zwischen Frankfurt und meinem Herkunfts­land, weil es billiger ist als dauerhaft in Frankfurt zu bleiben – aber ich weiß, dass es nicht ideal ist.

Meine Erfahrungen sind dennoch ziemlich positiv: Meine Hospitation der Neonatologie im Bür­gerhospital Frankfurt war der Höhepunkt dieses Monats August. In einem familiären Arbeitsumfeld mit großer Professionalität wurde ich sehr gut empfangen. Dort habe ich nicht nur neues Fachwissen und praktische Erfahrungen erworben und mein vorhandenes Wissen vertieft, sondern auch mich als Teil des Teams gefühlt und das in einer Umgebung, in der ich sehr gerne arbeiten würde. Ich bin daher Prof. Dr. Kunzmann (Chefarzt der Klinik für Neonato­lo­gie) und seinem gesamten Team sehr dankbar.

Mitte August habe ich eine eintägige Hospitation in Ludwigsburg in einer Kinderklinik (wo ich im Juni meinen Lebenslauf geschickt habe) gemacht. Es ist nicht in Hessen und ich würde wirklich gerne in der Nähe von Frankfurt bleiben, wo ich schon so viele Leute kenne und wo ich mich zuhause fühle!

Ich habe mich auch mit einigen Leuten in Verbindung gesetzt, die mir vielleicht helfen könnten, einen Teilzeitjob zu finden. In diesem Moment ist meine Priorität jedoch die Prüfung für die medizinische Fachsprache, die ich auf Mitte September verschoben habe, und darauf möchte ich mich konzentrieren. Im September und Oktober werde ich außerdem im Clementine Kinderhospital in Frankfurt hospitieren.


“Als Bachelorabsolventin für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie suche ich noch eine qualifizierte Arbeitsstelle.“

Sofia Stergiou, 25 Jahre, BSc. Department of Agricultural Sciences, Biotechnology and Food Science aus Athen, Griechenland – "d.eu.tsch"-Stipendiaten 2018
Sofia Stergiou, 25 Jahre, BSc. Department of Agricultural Sciences, Biotechnology and Food Science aus Athen, Griechenland

Ich war beschäftigt den ganzen Sommer in Frankfurt mit der Arbeit bei dem Schnell-Restaurant Apló Foods auf der Zeil und ehrlich gesagt, habe ich nicht verstanden, wie die Zeit so schnell gelaufen ist. Ich sehe mich nicht dort auf Dauer arbeiten – aber es ist ein Job, um mich zu finanzieren. Die Suche nach einer qualifizierten Arbeit geht weiter – auch wenn ich oft sehr müde bin. Aber ich gebe nicht auf, weil ich weiß, dass meine Mühe mich zum erwünsch­ten Ergebnis führen wird. Ich hatte schon ein paar Vorstellungsgespräche und werde weiter eingeladen, um Job-Interviews zu führen und ich warte bald auf die Ergebnisse. Ich hoffe wirklich auf das Beste.

Das Leben in Frankfurt läuft generell gut. Ich habe eine tolle WG-Wohnung in Sachsen­hau­sen gefunden und es ist wirklich zwei Minuten entfernt vom Bankhaus Metzler. Ich teile die Woh­nung mit zwei anderen netten mexikanischen Frauen.


“Ich habe meine Fachsprachenprüfung abgelegt - jetzt brauche ich nur noch die Approbation, um in Deutschland arbeiten zu können.”

Guillermo José Revelles Rodríguez, 25 Jahre, Arzt aus Granada, Spanien  – "d.eu.tsch"-Stipendiaten 2018
Guillermo José Revelles Rodríguez, 25 Jahre, Arzt aus Granada, Spanien

Endlich habe ich die Fachsprachprüfung abgelegt! Ich hatte die Prüfung am ersten Septem­ber und jetzt muss ich warten bis mir die Note mitgeteilt wird (voraussichtlich am Ende des Monats). Momentan bin ich im Süden von Deutschland. Hier habe ich fast keine Chance beim Hörverstehen, denn die Leute sprechen einen starken Dialekt, der fast wie eine neue Sprache ist. Wenn sie sich Mühe geben, um Hochdeutsch zu reden, kommunizieren wir oh­ne Probleme.

Zwar habe ich mich um mehrere Hospitationen beworben, bisher hat es aber nicht geklappt. Mein nächster Schritt ist, mich um eine Arbeitsstelle zu bewerben. Ich weiß schon wo. Ich hoffe, dass es einfacher wird, da ich schon alles erledigt habe, um die Approbation zu bekommen. Deshalb ist mir dieser Monat sehr wichtig und ich freue mich darauf, eine Zusage zu bekommen.

Ich bleibe in Kontakt mit anderen Stipendiaten, nicht nur mit denen aus Frankfurt, sondern auch mit einer Stipendiatin aus Düsseldorf. Sie ist auch Ärztin, deswegen haben wir viel gemeinsam, da wir die gleichen Hürden bewältigen mussten.