
30.04.2026 | Multi-Asset
Information für professionelle Anleger
Die Frage ist nicht, ob sich Märkte bewegen, sondern wie robust ein Portfolio aufgebaut ist, wenn sie es tun.
Anleger sehen sich durch geopolitische Spannungen, steigende Energiepreise, Inflationsrisiken und Wachstumssorgen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. In einem solchen Umfeld reicht es nicht aus, kurzfristigen Schlagzeilen zu folgen. Entscheidend ist eine aktive, globale und robuste Asset-Allokation, die Portfolios bewusst ausrichtet, Qualität in den Mittelpunkt stellt und zwischen Marktlärm und langfristig relevanten Signalen unterscheidet.
Mit unseren Multi-Asset-Strategien streben wir eine breite Diversifikation, stabile Geschäftsmodelle, hochwertige Anleihen und ausgewählte Stabilisatoren wie Gold an, um Portfolios auch in anspruchsvollen Marktphasen widerstandsfähig aufzustellen. Sie verbinden eine globale Perspektive mit aktiver Risikosteuerung und einem klaren Fokus auf Qualität, Stabilität und Widerstandskraft.
Je nach Marktumfeld können Aktien-, Renten- und alternative Bausteine flexibel gewichtet werden: defensiver, wenn Risiken dominieren und chancenorientierter, wenn sich die Rahmenbedingungen verbessern. So entstehen Portfolios, die nicht auf jede Schlagzeile reagieren müssen, sondern strategisch darauf ausgerichtet sind, unterschiedliche Marktphasen robust zu meistern.
Der richtige Einstiegszeitpunkt lässt sich an den Kapitalmärkten kaum zuverlässig bestimmen. Gerade in Phasen von Strukturbrüchen, hohen Bewertungen oder historischen Höchstständen sind viele Investoren versucht, auf günstigere Einstiegszeitpunkte zu warten. Langfristig erweist sich Markttiming jedoch häufig als ineffizient – nicht zuletzt, weil entscheidende Marktbewegungen oft unerwartet stattfinden. Ein strukturierter Multi-Asset-Ansatz hilft dabei, investiert zu bleiben und Portfolios zugleich an veränderte Marktbedingungen anzupassen.
Multi-Asset-Investments entfalten ihre Stärke nicht allein durch Diversifikation über mehrere Anlageklassen, sondern auch durch die Qualität der strategischen Asset-Allokation (SAA). Sie bildet den Ausgangspunkt für das Rendite- und Risikoprofil jeder langfristig ausgerichteten Anlagestrategie.
Wir verstehen die SAA nicht als statische Vorgabe, sondern als dynamisches Konzept, das sich an veränderte Marktregime anpassen kann. Grundlage hierfür sind umfassende Kapitalmarktanalysen, langfristige Szenarien und empirische Erkenntnisse zu den Risiko-Rendite-Strukturen einzelner Anlageklassen.
Unser Anspruch ist es, das Gesamtportfolio kontinuierlich im Blick zu behalten und die strategische Allokation – auch innerhalb der jeweiligen Assetklassen – laufend zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Auf dieser Basis wird die strategische Allokation um zusätzliche Stabilitäts- und Diversifikationsquellen gezielt ergänzt. Metzler Asset Management setzt dabei auf ausgewählte alternative Investments, die langfristig Stabilität bieten und zusätzliche Ertragsquellen erschließen.
So entsteht eine Allokationsstruktur, die robust gegenüber makroökonomischen Veränderungen ist und gleichzeitig neue Wachstumschancen integriert.
Erfahren Sie, wie wir Portfolios in einem Umfeld steuern, in dem alte Marktlogiken zunehmend hinterfragt werden.