
12.10.2026 | Bankhaus
Seit 352 Jahren ist Metzler in Familienhand. Nun erneuerte das Bankhaus seinen Markenauftritt, um Herkunft mit einem zeitgemäßen Bild von Menschlichkeit und persönlicher Verantwortung zu verbinden.
Anfang September stellte das Bankhaus Metzler seinen neuen Markenauftritt vor. Die bisherige Gestaltung mit Serifenschrift und Blau macht einem Logo in Form einer Unterschrift und einem wärmeren Grünton Platz. Über den Entwicklungsprozess und die Verankerung des neuen Auftritts sprachen Vorständin Stefanie Buchmann und Florian Brückner, Leiter Corporate Communications, Brand & Marketing, mit F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop.

Fotograf Jonas Ratermann

Fotograf Jonas Ratermann

Fotograf Jonas Ratermann
Seit mehr als 350 Jahren entwickeln wir uns weiter. Jetzt wird diese Entwicklung sichtbar: in einem neuen Markenbild, das zeigt, wofür Metzler steht.

2024 feierte Metzler sein 350-jähriges Bestehen. Gleichzeitig übernahm die zwölfte Generation Verantwortung für das Bankhaus, auch die IT-Landschaft wurde erneuert. Der bisherige Auftritt habe diese Entwicklung nicht mehr abgebildet, sagt Buchmann: "Wir haben gemerkt, dass wir uns verändern und einen großen Drang haben, uns moderner und für die Zukunft stärker aufzustellen." Eineinhalb Jahre dauerte der Prozess. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was macht Metzler aus, und wofür will das Bankhaus künftig stehen?
Bei der Suche nach Antworten befragte Metzler Beschäftigte, Kunden und Nichtkunden zu ihren Erwartungen. Als prägender Wert kristallisierte sich Menschlichkeit heraus. "Der Wert verbindet sich mit dem Charakter eines Familienunternehmens, dessen Eigentümer mit ihrem Namen für Entscheidungen einstehen", erläutert Buchmann.
Im neuen Logo verdichtet sich dieser Anspruch: Es zeigt eine Unterschrift, die aus historischen Signaturen mehrerer Metzler-Generationen entwickelt wurde. Sie verweist auf die Herkunft des Hauses und auf den Anspruch, persönlich für Entscheidungen einzustehen.
Auch der Punkt im Signet ist bewusst gesetzt. Intern heißt er "Dottie". Brückner zufolge soll er als Anker dienen: gestalterisch genauso wie inhaltlich. "Wir wollen bei unseren Kunden kein Fragezeichen auslösen und auch nicht mit Ausrufezeichen sprechen. Wir stehen zu dem, was wir sagen, und das geht am besten mit einem Punkt", sagt er.
Der Farbwechsel soll den Anspruch der Menschlichkeit ebenfalls unterstützen. Das bisherige Blau galt als vertraut, aber auch als kühl. Der neue Grünton soll noch nahbarer und wärmer wirken.
Auch die Website wurde neu konzipiert. Diese ist nun klar kundenzentriert, setzt bei den konkreten Anliegen der Nutzer an und leitet diese - etwa bei einer Unternehmensnachfolge - von dort zu den passenden Leistungen.
Für Metzler ist die neue Gestaltung nicht der Abschluss, sondern der nächste Schritt in einer fortlaufenden Weiterentwicklung des Unternehmens. Wichtig sei dabei, dass die Beschäftigten das neue Corporate Design mittragen. "Die ersten Markenbotschafter sind unsere Kolleginnen und Kollegen selbst", so Vorständin Buchmann. Deshalb habe Metzler von Beginn an Mitarbeiter aus unterschiedlichen Altersgruppen, Hierarchieebenen und Geschäftsbereichen in den Prozess einbezogen. Weitere Veranstaltungen, Ansprechpartner und Angebote sollen den neuen Auftritt im Arbeitsalltag verankern.
Die ersten Rückmeldungen von Kunden aus Private Banking und Asset Management seien nach Angaben von Buchmann und Brückner überwiegend positiv ausgefallen. Die Kunden hätten Metzler wiedererkannt. Natürlich habe es auch Fragen, etwa zu Signatur und Farbe, gegeben. "Wir sind dankbar für dieses Feedback und freuen uns, dass wir mit Menschen ins Gespräch kommen - über unser neues Design genauso wie darüber, was unsere Marke ausmacht", sagt Buchmann.
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Anzeigensonderveröffentlichung FAZ.NET; 07.10.2026, © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.