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Informationen für professionelle Kunden - 7.6.2021

Der Trade ohne Gegenspieler: Klimaneutralität – eine selbsterfüllende Prophezeiung?

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Jan Rabe, Sustainable Investment Office
Jan Rabe, Sustainable Investment Office

Eine selbsterfüllende Prophezeiung ist eine Vorhersage, die ihre Erfüllung selbst bewirkt. Eine Prognose über eine mögliche Zukunft kann also die wesentliche Ursache dafür sein, dass diese Zukunft auch eintritt. Weshalb das funktioniert? Menschen glauben an Vorhersagen – sie sind das Kernelement einer jeden Unternehmensbewertung und Grundlage für die Richtung von Kapitalflüssen.

Der synchrone Ruf nach Klimaneutralität im Rahmen des Pariser Klimaabkommens entlang von NGOs, Staatengemeinschaften, Unternehmen und Anlegern könnte sich als Paradebeispiel hierfür erweisen. Dass dieses Ziel ein Ablaufdatum hat, dürfte den meisten Kapitalmarktteilnehmern bewusst sein. Weitestgehend unbewusst ist den meisten jedoch, dass die Frist nicht etwa für 2100 oder 2050 gesetzt ist, sondern nur sieben Jahre umfasst.

Werden bestehende Regulierungen zur Begrenzung des Ausstoßes von Treibhausgasen nicht drastisch verschärft, droht schon bald ein Überschreiten der kritischen CO2-Budgets der Erdatmosphäre. Das Erreichen politischer Ziele würde somit unwahrscheinlicher. Kapitalmärkte stellen sich bereits auf ein Mehr an Regulierung ein, und Liquidität verschiebt sich zugunsten derer, die zum Ziel der Netto-Null-Emissionen beitragen bzw. keinen signifikanten Kosten durch Klimarisiken ausgesetzt sind.

Lesen Sie in der aktuellen ESG:strategie (Ausgabe 2/2021), wie sich dies über Aktienstrategien abbilden lässt.

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