Eine Werbemitteilung der Metzler Capital Markets - 16.10.2019

Steigende Kurssicherungskosten – ein Dilemma ohne Ausweg?

Lohnen sich Investments in US-Dollar-Anlagen nur noch ohne Währungsabsicherung, um den negativen Carry zu umgehen? Diese Frage bewegt nicht nur die Investoren in den sehr gut bewerteten US-Treasuries, sondern betrifft nahezu das gesamte Anleihenspektrum in US-Dollar.

Während sich der weltweite Wirtschaftsausblick eingetrübt hat, engten sich die Spreads der meisten Anleihenklassen gegenüber US-Treasuries ein. Für mehr Risiko gibt es also eine geringere Rendite. Das betrifft auch Investitionen in US-immobilien, Infrastruktur und Private Equity.
Die Auflösung von Anlagen in US-Dollar ist häufig kein Ausweg. Denn sie führt zur Frage nach Anlagemöglichkeiten in anderen Währungen. Und in der Eurozone sind die Anlagealternativen auch nicht besser. Alle deutschen Staatsanleihen werden mittlerweile negativ verzinst, und sogar die Rendite einiger Junk-Bonds liegt bereits im Minus. Hierbei nehmen die Investoren also erhöhtes Risiko in die Bücher und zahlen dafür auch noch einen Obolus.

Geringe Volatilität am Devisenmarkt

Und wie entwickelten sich die Währungsmärkte? Der US-Dollar gewann in den vergangenen zwölf Monaten gegen den Euro über 4 Prozent an Wert. Dollarinvestitionen ohne Absicherung hatten demnach eine zusätzliche Renditekomponente, während vorsichtige Investoren mit einer Währungssicherung Hedgekosten von 3 Prozent zahlen mussten. Dabei zeichnet sich der Währungsmarkt bereits seit einiger Zeit durch wenige Richtungsänderungen aus und lässt per saldo keinen echten Trend erkennen. Die wichtigsten Valuten sind seit Mitte des vergangenen Jahres in einer engen Handelsspanne gefangen. Die Volatilität an den Devisenmärkten ist auf historische Tiefstände wie schon in den Jahren 2007 und 2014 gefallen.

Sollen Investoren deshalb auf weitere Kurssicherungen verzichten? Hier ist Vorsicht geboten, denn der Währungsmarkt hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass aus vermeintlich trendlosen Phasen plötzlich starke Bewegungen entstehen. Und je niedriger die Renditen für das „Underlying“, umso größer ist der Einfluss ungewollter Währungsbewegungen auf das Gesamtinvestment.

Die Lösung: kosteneffiziente und dynamische Steuerung

Für uns steht daher besonders in diesem Umfeld eine aktive Steuerung des Währungsmanagements zur Sicherung der Risiken außer Frage. Der negative Carry durch hohe Kurssicherungskosten kann aber nur durch einen dynamischen und prognosefreien Ansatz umgangen werden, um am Ende des Tages noch eine positive Rendite erzielen zu können. Das Bankhaus Metzler hat mit dem Systematic Currency Overlay – einem innovativen und von europäischen Pensionskassen ausgezeichneten Overlay-Konzept – ein Produkt entwickelt, das die Währungsrisiken gegen Verluste sichern soll und gleichzeitig die Kosten dafür deutlich reduziert. In Aufwertungsphasen des US-Dollar lässt sich der Hedge abbauen, und somit lassen sich die negativen Cashflows aus den Sicherungsgeschäften reduzieren. Das ermöglicht den Kunden, an den Aufwertungsgewinnen des US-Dollar in hohem Maße zu partizipieren.

Harwig Wild und Achim Walde, Metzler Capital Markets, Currency Management
Harwig Wild, Senior Currency Manager, und Achim Walde, Senior Currency Manager, Metzler Capital Markets

Der Text erschien als Advertorial in der Zeitschrift „Institutional Money“, Ausgabe 3, 2019.

 

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