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Tiefseebergbau im Fokus: Daniel Sailer im Austausch mit WWF und Politik
Wie lassen sich Rohstoffbedarf, wirtschaftliche Interessen und der Schutz sensibler Ökosysteme miteinander verbinden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Austauschs am Rande der Hamburg Sustainability Conference.
Daniel Sailer, Head of Sustainable Investment Office, vertrat dort die Perspektive von Metzler Asset Management. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland, Bundesumweltminister Carsten Schneider sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Finanzsektor diskutierte er über Tiefseebergbau, Kreislaufwirtschaft und die Rolle verlässlicher Rahmenbedingungen für Investoren.
Die Tiefsee gehört zu den am wenigsten erforschten Ökosystemen der Erde. Gleichzeitig wächst das Interesse an Rohstoffen, die für Zukunftstechnologien und die Energiewende relevant sind. Aus Investorensicht geht es deshalb nicht allein um Verfügbarkeit dieser Rohstoffe. Entscheidend ist auch, ob ökologische, regulatorische und reputative Risiken ausreichend kalkulierbar sind.
Eines ist klar: Die Zukunft ist zirkulär. Deshalb sollten wir auf Innovation, Kreislaufwirtschaft und einen vorsorglichen Ansatz beim Tiefseebergbau setzen
Unklare wissenschaftliche Grundlagen, fehlende internationale Rahmenbedingungen und mögliche irreversible Schäden machen deutlich: Der Tiefseebergbau lässt sich nicht allein industriepolitisch oder technologisch bewerten. Für langfristig orientierte Investoren sind verlässliche Regeln, transparente Risiken und tragfähige Alternativen entscheidend.
Das Gespräch zeigte, wie eng Nachhaltigkeit, Kapitalmarkt und politische Rahmensetzung miteinander verbunden sind. Für Daniel Sailer steht dabei im Vordergrund, ökologische Risiken frühzeitig einzuordnen und verantwortungsvolle Lösungen für eine zukunftsfähige Rohstoffversorgung mitzudenken.